DIN 1478, Ausgabe 2005-09

Spannschlossmuttern aus Stahlrohr oder Rundstahl

Inhaltsverzeichnis DIN 1478:

    Seite 
1  Anwendungsbereich  3 
2  Normative Verweisungen  3 
3  Maße  4 
4  Halbzeug  5 
5  Koaxialität der Gewindebohrungen  6 
6  Gewinde  6 
7  Oberflächenschutz  7 
8  Bezeichnung  7 
9  Kennzeichnung  7 
10  Anschlussteile  7 
11  Zusammenbau und Belastbarkeit  7 

Erläuterungen:

Die Überarbeitung der Norm war als notwendig angesehen worden, weil die frühere Ausführung der Spannschlossmutter keine einfache Kontrolle der Einschraublänge der Anschlussteile ermöglichte. Für die Sicherheit von Spannschlössern, insbesondere bei ihrem Einsatz im Baubereich, ist es aber entscheidend, dass die Anschlussteile mindestens über eine festgelegte Länge in die Spannschlossmutter eingeschraubt sind. Dies lässt sich über die nun vorgesehene Kontrollbohrung einfach überprüfen.

Neben dieser sicherheitsrelevanten Änderung wurden weitere Werkstoffe und für alle Maße Toleranzen aufgenommen. Zur Prüfung der Koaxialität der Gewindebohrungen wurde ein Lehrdorn festgelegt, der eine einfache Prüfung ermöglicht.

In der Norm wird nicht mehr wie in der früheren Ausgabe der Norm ein vollständiges Spannschloss, sondern nur noch die Spannschlossmutter festgelegt. Dies erschien sinnvoll, weil Anschweißenden nicht die einzige Möglichkeit darstellen, in Kombination mit der Spannschlossmutter ein Spannschloss herzustellen.

Stichworte in Zusammenhang mit DIN 1478

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