DIN 18177, Ausgabe 2012-11

Werksmäßig im Nassverfahren hergestellte Mineralplatten - Kennwerte und Prüfverfahren

Inhaltsverzeichnis DIN 18177:

    Seite 
1  Anwendungsbereich  5 
2  Normative Verweisungen  5 
3  Begriffe, Symbole und Abkürzungen  6 
4  Anforderungen  10 
4.1  Allgemeine Anforderungen  10 
4.2  Besondere Anforderungen  13 
5  Prüfverfahren  16 
6  Konformitätsbewertung  25 
7  Bezeichnung der Mineralplatte  27 
8  Kennzeichnung, Etikettierung und Verpackung  27 
Anhang A (normativ)  Einbau und Befestigung für die Prüfung nach DIN EN 13823 (SBI-Prüfung)  28 

Erläuterungen:

Diese Norm legt die Werkstoffeigenschaften von im Nassverfahren hergestellte Mineralplatten fest. Sie legt keine Anforderungsniveaus für eine vorgegebene Eigenschaft fest, die ein Produkt erreichen muss, um für einen bestimmten Anwendungsfall tauglich zu sein. Die Anwendungen und ihre Anforderungen sind den entsprechenden Regelwerken oder zutreffenden Normen zu entnehmen.

Mineralplatten sind werksmäßig im Nassverfahren (wet felt) hergestellte feste Platten (Rohplatten oder veredelte Platten). Auf Grund ihrer Eigenschaften sind Mineralplatten besonders zur Verwendung bei Brandschutz-, Schallschutz- und Wärmeschutzmaßnahmen geeignet. Wet-felt-Mineralplatten können mit verschiedenen Verfahren befestigt werden, z. B. durch Tackern, Nageln, Schrauben, Kleben, lose in Konstruktion. Üblicherweise wird die Mineralplatte verwendet als Schallschutzplatte, Brandschutzplatte, Einlage oder Bekleidung für abgehängte Deckenkonstruktionen, Türeneinlage, Bekleidung von Baukonstruktionen, Wand- und Deckenelemente usw.


 

Stichworte in Zusammenhang mit DIN 18177

Mineralplatte, Mineralwolle, Mineralwolleplatte, Steinwolle

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