DIN 18232-7, Ausgabe 2008-02

Rauch- und Wärmefreihaltung - Teil 7: Wärmeabzüge aus schmelzbaren Stoffen; Bewertungsverfahren und Einbau

Inhaltsverzeichnis DIN 18232-7:

    Seite 
1  Anwendungsbereich  4 
2  Normative Verweisungen  5 
3  Begriffe  6 
4  Symbole und Abkürzungen  6 
5  Bewertungsgrundlagen  7 
6  Thermischer Trägheitsindex TTI  8 
6.1  Allgemeines  8 
6.2  Bestimmung ohne Versuch  10 
6.3  Bestimmung mit Versuch  12 
7  Praktische Anwendung im Rahmen ingenieurmäßiger brandschutztechnischer Nachweisverfahren  12 
8  Einbau  15 
Anhang A (informativ)  TTI-Wert und Bestimmung der Temperatur des Wärmeabzuges  17 
Anhang B (informativ)  Rechenbeispiel zur Anwendung der Norm  22 
Anhang C (informativ)  Kopplung dieser Norm mit DIN 18230-1 bzw. der IndBauRL  29 
Anhang D (informativ)  Berechnung von Temperaturen an Auslöseelementen  34 
Anhang E (informativ)  Bewertungsverfahren  39 

Erläuterungen:

Diese Norm gilt für die Bewertung und den Einbau von Wärmeabzugsflächen aus schmelzbaren Stoffen. Derartige Wärmeabzugsflächen werden zum Beispiel in Räumen, die direkt unter dem Dach liegen, bevorzugt als Dachwärmeabzüge verwendet. Sie können aber auch in Außenwänden eingebaut werden.

Mit den in der Norm beschriebenen Verfahren können Wärmeabzüge (WA) bewertet werden, die sich aufgrund eines schmelzbaren Verhaltens ihrer Abdeckungen durch thermische Einwirkung öffnen und hierdurch die Funktion eines Wärmeabzugs im Sinne von DIN 18232-4 übernehmen.

Das Verfahren ist auf nichtthermoplastische Abdeckungen von Durchdringungen nicht anwendbar, weil sich diese, wie zum Beispiel Glas, nach dem derzeitigen Wissensstand in nicht reproduzierbarer Weise bei thermischer Belastung verhalten.

Die Norm wurde vom Arbeitsausschuss NA 005-52-32 AA "Rauch- und Wärmefreihaltung" im NABau erstellt.

Stichworte in Zusammenhang mit DIN 18232-7

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