DIN EN 12602, Ausgabe 2013-10

Vorgefertigte bewehrte Bauteile aus dampfgehärtetem Porenbeton

Norm ist Ersatz für   DIN 4223-1 [2003-12]   DIN 4223-2 [2003-12]

Inhaltsverzeichnis DIN EN 12602:

  Änderungen 
1  Anwendungsbereich 
2  Normative Verweisungen 
3  Begriffe, Symbole und Abkürzungen 
4  Materialeigenschaften und Anforderungen 
5  Eigenschaften der Bauteile und Anforderungen 
5.1  Allgemeines 
5.2  Technische Anforderungen und deklarierte Eigenschaften 
5.2.1  Abmessungen und Grenzabweichungen 
5.2.2  Masse der Bauteile 
5.2.3  Maßbeständigkeit 
5.2.4  Tragwiderstand 
5.2.5  Durchbiegungen 
5.2.6  Tragwiderstand von Fugen 
5.2.7  Mindestanforderungen 
5.3  Dauerhaftigkeit 
6  Konformitätsbewertung 
7  Grundlagen der Bemessung 
8  Kennzeichnung, Etikettierung und Bezeichnung 
Anhang A (normativ)  Bemessung auf rechnerischem Wege 
Anhang B (normativ)  Bemessung anhand von Prüfungen 
Anhang C (normativ)  Bemessung von Porenbetonbauteilen und -tragwerken für den Brandfall 
Anhang CA (normativ)  Elastizitätsmodul und maximale Stauchung bzw. Dehnung von Porenbeton und Betonstahl bei erhöhter Temperatur 
Anhang CB (informativ)  Fugen zwischen Porenbetonbauteilen mit ausreichendem Feuerwiderstand E 
Anhang CC (normativ)  Temperaturprofile für Wand-, Decken- und Dachbauteile aus Porenbeton 
Anhang CD (normativ)  Tabellenwerte für den Feuerwiderstand von Wänden, die einem mechanischem Stoß ausgesetzt sind 
Anhang D (informativ)  Empfohlene Werte für Teilsicherheitsbeiwerte 
Anhang E (informativ)  Empfehlungen für die Berücksichtigung der Vorspannung bei der Bemessung von vorgefertigten bewehrten Porenbetonbauteilen 
Anhang F (informativ)  Statistische Verfahren zur Qualitätskontrolle 
Anhang ZA (informativ)  Bestimmungen für die CE-Kennzeichnung von vorgefertigten bewehrten Bauteilen aus dampfgehärtetem Porenbeton unter der EG-Bauproduktenrichtlinie 

Erläuterungen:

Diese Norm gilt für vorgefertigte bewehrte Bauteile aus dampfgehärtetem Porenbeton, die für die Verwendung in Gebäuden vorgesehen sind für:

  1. tragende Bauglieder:
    • tragende Wandbauteile,
    • Bauteile für Stützwände,
    • Dachbauteile,
    • Deckenbauteile,
    • stabförmige Bauteile (Balken und Pfeiler);
  2. nicht tragende Bauglieder:
    • nicht tragende Wandbauteile (Trennwände),
    • Bauteile für Verkleidungen (ohne Befestigungsmittel), die zur Befestigung an den Außenfassaden von Gebäuden bestimmt sind,
    • kleine kastenförmige Hohlquerschnitte, die zur Herstellung von Kanälen zur Aufnahme von Versorgungsleitungen dienen,
    • Bauteile für Lärmschutzwände.
Je nach der Art und dem vorgesehenen Verwendungszweck der Bauglieder, für welche die Bauteile eingesetzt werden, können die Bauteile - zusätzlich zu ihrer tragenden und Raum abschließenden Funktion - für Zwecke des Brandschutzes, der Schalldämmung und der Wärmedämmung entsprechend den diesbezüglichen Abschnitten dieser Norm verwendet werden. Bauteile nach dieser Norm sind nur für den Einsatz unter vorwiegend ruhenden Lasten bestimmt, sofern nicht in den diesbezüglichen Abschnitten dieser Norm besondere Maßnahmen vorgesehen werden. Der Ausdruck "bewehrt" schließt Bewehrung für tragende und nicht tragende Zwecke ein.

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