| | Seite |
| 1 | Anwendungsbereich und Konformität | 15 |
| 2 | Normative Verweisungen | 15 |
| 3 | Begriffe und Abkürzungen | 22 |
| 4 | Struktur der anwendungsneutralen Kommunikationskabelanlage | 32 |
| 5 | Leistungsvermögen der Übertragungsstrecke | 36 |
| 6 | Beispielausführungen für Primär- und Sekundärverkabelung | 72 |
| 6.1 | Allgemeines | 72 |
| 6.2 | Symmetrische Kupferverkabelung | 72 |
| 6.3 | Koaxiale Verkabelung | 74 |
| 6.4 | Lichtwellenleiter-Verkabelung | 74 |
| 7 | Anforderungen an Kabel | 76 |
| 8 | Anforderungen an die Verbindungstechnik | 85 |
| 9 | Anforderungen für Schnüre und Rangierpaare | 102 |
| Anhang A (normativ) | Grenzwerte für die Verkabelungsstrecke | 111 |
| Anhang B (informativ) | Grenzwerte des Leistungsvermögens der Installationsstrecke bei maximaler Realisierung (symmetrische Kupferverkabelung und koaxiale Verkabelung) | 127 |
| Anhang C | Leer | 135 |
| Anhang D (normativ) | Elektrische, mechanische und umgebungsrelevante Anforderungen an symmetrische Verbindungstechnik | 136 |
| Anhang E (informativ) | Elektromagnetische Eigenschaften symmetrischer Kupferverkabelung | 152 |
| Anhang F (informativ) | Unterstützte Netzanwendungen | 153 |
| Anhang G (informativ) | Einführung in die Umgebungsklassifikation | 163 |
| Anhang H (informativ) | Akronyme für symmetrische Kabel | 172 |
| Anhang I (normativ) | Prüfverfahren zur Ermittlung der Übereinstimmung mit den Normen der Reihe EN 50173 | 174 |
Erläuterungen:
Seit über 15 Jahren hat sich das Konzept der anwendungsneutralen Kommunikationskabelanlagen als unverzichtbarer Bestandteil der informationstechnischen Infrastruktur von Gebäuden etabliert, da sie erhebliche technische und ökonomische Vorteile gegenüber der bedarfsorientierten Vorgehensweise bietet. Der Ansatz wurde ursprünglich für eine diensteunabhängige, universell einsetzbare Vorverkabelung zur Unterstützung von informations- und kommunikationstechnischen Netzanwendungen in Bürogebäuden entwickelt. Die grundlegenden Eigenschaften von anwendungsneutralen Kommunikationskabelanlagen - einheitliche Topologie, Klassifizierung von Übertragungsstrecken mit definierten Eigenschaften, einheitliche Schnittstelle zum Anschluss der Endgeräte - lassen sich mit gewissen Modifikationen auch auf andere Gebiete übertragen. Beispiele hierfür sind industriell genutzte Standorte, Wohngebäude und Rechenzentren.
Diese Norm enthält die allgemein gültigen Festlegungen zu den primären und sekundären Teilsystemen der Verkabelung sowie die übertragungstechnisch relevanten Spezifikationen der Übertragungsstreckenklassen und dazugehörigen Komponentenkategorien für Kabel, Steckverbinder und Anschlussschnüre der Endgeräte.