DIN EN ISO 22476-1, Ausgabe 2013-10

Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Felduntersuchungen - Teil 1: Drucksondierungen mit elektrischen Messwertaufnehmern und Messeinrichtungen für den Porenwasserdruck

Norm ist Ersatz für   DIN 4094-1 [2002-06]

Inhaltsverzeichnis DIN EN ISO 22476-1:

  Änderungen 
1  Anwendungsbereich 
2  Normative Verweisungen 
3  Begriffe und Symbole 
4  Gerät 
5  Versuchsdurchführung 
6  Versuchsergebnisse 
7  Berichterstattung 
Anhang A (normativ)  Wartung, Überprüfungen und Kalibrierung 
Anhang B (normativ)  Berechnung der Sondiertiefe 
Anhang C (informativ)  Korrektur der Mantelreibung im Hinblick auf den Wasserdruck 
Anhang D (informativ)  Vorbereitung der Piezospitze 
Anhang E (informativ)  Unsicherheiten beim Drucksondierverfahren 
Bild 2  Lagen der Filterelemente zur Messung des Porenwasserdrucks 
Bild 4  Anforderungen an die Toleranzen beim Gebrauch von Drucksondierspitzen mit einer Querschnittsfläche von 1000 mm² 
Bild 5  Geometrie und Toleranzen der Reibungshülse 
Bild 6  Korrektur des Spitzenwiderstandes und der Mantelreibung infolge unterschiedlicher Grundflächenwirkungen 
Tabelle 1  Typ der Drucksondierung 
Tabelle 2  Anwendungsklassen 

Erläuterungen:

Diese Norm behandelt die Geräteanforderungen, die Durchführung und die Ergebnisdarstellung von elektrischen Drucksondierungen und Drucksondierungen mit der Piezospitze als Teil von geotechnischen Untersuchungen und Versuchen nach DIN EN 1997-1 und DIN EN 1997-2. Die Versuchsergebnisse, die mit den Verfahren nach dieser Norm erzielt werden, sind insbesondere für die qualitative und/oder quantitative Bestimmung von Bodenprofilen im Zusammenhang mit direkten Aufschlüssen oder zum Vergleich mit anderen Felduntersuchungen vor Ort geeignet.

Die elektrische Drucksondierung (CPT/CPTU) besteht aus dem Eindrücken einer Sondierspitze mit mehreren Sondierstangen in den Boden bei gleichbleibender Sondiergeschwindigkeit. Während des Sondiervorgangs können Messungen des Spitzenwiderstandes und der Mantelreibung aufgezeichnet werden. Die Drucksondierung mit der Piezospitze schließt auch die Messung des Porenwasserdruckes an oder im Bereich der Sondierspitze ein. Die Versuchsergebnisse können zur Bestimmung der Stratigraphie, zur Klassifizierung der Bodenarten und zur Abschätzung von technischen Bodenkennwerten benutzt werden.

Für diese Norm ist das Gremium NA 005-05-09 AA "Baugrund; Feldversuche (SpA zu CEN/TC 341/WG 2, WG 3 und WG 5)" im Normenausschuss Bauwesen (NABau) im DIN zuständig.


 

Verwandte Normen zu DIN EN ISO 22476-1 sind

  • Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Felduntersuchungen - Teil 2: Rammsondierungen
    [2012-03]
  • Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Felduntersuchungen - Teil 3: Standard Penetration Test
    [2012-03]
  • Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Felduntersuchungen - Teil 4: Pressiometerversuch nach Ménard
    [2013-03]
  • Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Felduntersuchungen - Teil 5: Versuch mit dem flexiblen Dilatometer
    [2013-03]
  • Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Felduntersuchungen - Teil 7: Seitendruckversuch
    [2013-03]

Stichworte in Zusammenhang mit DIN EN ISO 22476-1

Drucksondierung, Porenwasserdruck, Porenwasserdruckmessung

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