DIN EN 12201-3, Ausgabe 2013-01

Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Wasserversorgung und für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen - Polyethylen (PE) - Teil 3: Formstücke

Inhaltsverzeichnis DIN EN 12201-3:

Seite
Änderungen 2
1 Anwendungsbereich 6
2 Normative Verweisungen 7
3 Begriffe, Symbole und Abkürzungen 8
4 Werkstoff 9
5 Allgemeine Eigenschaften 10
6 Geometrische Eigenschaften 11
6.1 Bestimmung der Maße 11
6.2 Maße von Heizwendel-Schweißmuffen 11
6.3 Maße von Formstücken mit Schweißenden 15
6.4 Maße von Formstücken für Heizelementmuffenschweißung 16
6.5 Maße von Heißwendel-Schweißsätteln 17
6.6 Maße von Formstücken für mechanische Verbindungen 17
6.7 Maße von Bunden und Flanschen 17
6.8 Maße von gefertigten Formstücken 17
7 Mechanische Eigenschaften 18
8 Physikalische Eigenschaften 21
9 Chemische Widerstandsfähigkeit von Formstücken bei Kontakt mit Chemikalien 21
10 Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit 21
11 Kennzeichnung 22
12 Lieferbedingungen 23
Anhang A (normativ) Heizelementmuffenschweißung 24
Anhang B (normativ) Gefertigte Formstücke 26
Anhang C (informativ) Beispiele für übliche elektrische Kontakte an Formstücken für Heizwendelschweißung 33
Anhang D (normativ) Kurzzeit-Druckprüfverfahren 36
Anhang E (normativ) Zugversuch für Formstück/Rohr-Bauteilkombinationen 38

Erläuterungen:

Diese Norm legt Anforderungen an Formstücke aus Polyethylen (PE 100 und PE 80) fest, die für den Einsatz in erdverlegten und nicht erdverlegten Rohrleitungen für die Trinkwasserversorgung einschließlich der Zuführung von Rohwasser zur Aufbereitung, für die Entwässerung und Ableitung von Abwasser unter Druck, für Vakuum-Abwassersysteme sowie für den Transport von Brauchwasser vorgesehen sind. Diese Norm legt auch die Prüfparameter für die Prüfverfahren fest, auf die in dieser Norm verwiesen wird.
Zusammen mit DIN EN 12201-1,-2, -4 und -5 gilt dieser Teil für Formstücke aus PE, deren Verbindungen untereinander, mit anderen Rohrleitungsteilen aus PE sowie mit Rohrleitungsteilen aus anderen Werkstoffen, die zur Verwendung unter den folgenden Bedingungen vorgesehen sind:
  1. der zulässige Bauteilbetriebsdruck PFA beträgt bis zu 25 bar;
  2. es gilt eine Betriebstemperatur von 20 °C als Bezugstemperatur;
  3. Verlegung im Rohrgraben;
  4. Entwässerung ins Meer (Siele);
  5. Überlandleitungen in Binnengewässern und Kanälen;
  6. Düker und Brückenleitungen.
Diese Norm wurde von der CEN/TC 155/WG 12 "Druckrohrsysteme aus Polyolefinen für Gas- und Wasserversorgung und Abwasserleitungen" (Sekretariat: BSI, Vereinigtes Königreich) unter aktiver deutscher Beteiligung des Gemeinschaftsunterausschusses NA 119-04-06-08 GUA "Kunststoffrohre in der Trinkwasserversorgung - Erdverlegte Druckrohrleitungen aus thermoplastischen Werkstoffen" des NAW erstellt.

Verwandte Normen zu DIN EN 12201-3 sind

Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Wasserversorgung und für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen - Polyethylen (PE) - Teil 1: Allgemeines
[2011-11]
Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Wasserversorgung und für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen - Polyethylen (PE) - Teil 2: Rohre
[2013-12]
Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Wasserversorgung und für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen - Polyethylen (PE) - Teil 4: Armaturen
[2012-04]
Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Wasserversorgung und für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen - Polyethylen (PE) - Teil 5: Gebrauchstauglichkeit des Systems
[2011-11]

Stichworte in Zusammenhang mit DIN EN 12201-3

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