Diese Norm gilt für Verfahren zur Regelung des Bodenwasser-Haushaltes landwirtschaftlich genutzter Flächen durch Dränung mit Ausnahme von mit Gehölzen bestandenen Flächen. Die Standortbedingungen, insbesondere die Bodeneigenschaften und die Vernässungsursachen, bestimmen, ob Rohrdränung, Unterbodenmelioration oder kombinierte Maßnahmen zweckmäßig und wirtschaftlich sind. In allen Fällen ist anzustreben, Fremdwasser vom Drängebiet fernzuhalten.
Inhaltsverzeichnis DIN 1185-1:
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Änderungen DIN 1185-1
Gegenüber DIN 1185-1:1973-12 und DIN 1185-5:1973-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen: der Anwendungsbereich wurde auf landwirtschaftliche Flächen beschränkt, die nicht mit Gehölzen bestanden sind, da Wurzeln von Gehölzen die Dränsysteme zerstö ...
1 Anwendungsbereich DIN 1185-1
Seite 7, Abschnitt 1
Diese Norm gilt für Verfahren zur Regelung des Bodenwasser-Haushaltes landwirtschaftlich genutzter Flächen durch Dränung mit Ausnahme von mit Gehölzen bestandenen Flächen. Die Standortbedingung ...
3 Begriffe DIN 1185-1
Seite 8 f., Abschnitt 3
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Begriffe nach der Normenreihe DIN 4047, der Normenreihe DIN 4049, DIN ISO 11277 und die folgenden Begriffe. 3.1 grundwasservernässter Boden Boden, in dem die Grundwasseroberfläche für Kulturpflanzen und f ...
5 Vernässungsursachen und Verfahren - Dränung
Seite 9 ff., Abschnitt 5
5.1 Allgemeines. Vor der Entscheidung über technische Maßnahmen für die Standortverbesserung ist festzustellen, ob grundwasservernässter Boden, staunasser Boden oder haftnasser Boden ansteht. Als Entscheidungshilfen für die anzuwendenden technischen ...
6.2 Vorflut - Rohrdränung
Seite 11, Abschnitt 6.2
Gesicherte und ausreichende Vorflut ist Voraussetzung für die Wirksamkeit der Dränung. In jedem Drängebiet muss außerdem das Oberflächenwasser, auch bei Schneeschmelze und Starkregen ausreichend abfließen können. Vorflutgräben dürfen nur so weit durc ...
6.3 Dränabteilungen - Rohrdränung
Seite 11, Abschnitt 6.3
Die Grenzen der Dränabteilungen werden allgemein durch örtliche Wasserscheiden, Verkehrswege und die Lage des Vorfluters bestimmt. Es sind möglichst parallel laufende Sauger anzuordnen. Die Größe der Dränabteilungen wird durch die größte lichte Weite ...
6.4 Sammler - Rohrdränung
Seite 11 ff., Abschnitt 6.4
6.4.1 Abflussspenden. Die Abflussspenden für die Bemessung der Anlage müssen aufgrund der örtlichen klimatischen und hydrologischen Verhältnisse bestimmt werden. Bild 1 enthält eine Übersichtskarte für Deutschland mit den zu erwartenden Abflussspende ...
6.5 Sauger - Rohrdränung
Seite 14 f., Abschnitt 6.5
6.5.1 Anordnung der Sauger. Die Sauger sollten bei Neigung des Geländes über 0,5 % möglichst quer zum stärksten Geländegefälle (Querdränung) verlaufen. Nur in Ausnahmefällen sollte in Richtung des stärksten Gefälles gedränt werden (Längsdränung). Im ...
6.6 Fanggräben und Fangdräne - Rohrdränung
Seite 15 f., Abschnitt 6.6
Von geneigten Flächen kann Oberflächen- oder Grundwasser einem Drängebiet als Fremdwasser zufließen. Da die normale Dränbemessung dies nicht berücksichtigt, ist Fremdwasser durch Fanggräben oder Fangdräne abzuleiten. Die Gräben und Fangdräne werden q ...
6.7 Verlegeverfahren - Rohrdränung
Seite 16 ff., Abschnitt 6.7
6.7.1 Allgemeines. Die Anforderungen an die Ausführung der Bauarbeiten sind in DIN 1185-3 festgelegt. Die Dränrohre werden in der Regel mit speziellen Dränmaschinen verlegt. Unterschieden wird zwischen dem Fräsverfahren mittels Dränfräsen und der gra ...
6.8 Abflussstörungen - Rohrdränung
Seite 18 ff., Abschnitt 6.8
6.8.1 Allgemeines. Abflussstörungen sind am häufigsten durch Versanden, Verschlammen, Verockern im Rohr und Dränfilter, Absacken von Leitungsabschnitten, statisches Versagen der Dränrohre oder durch Verwachsungen zu erwarten. Kleine Dränabteilungen m ...
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