Norm

DIN 18195-5 | 2011-12

Bauwerksabdichtungen - Teil 5: Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen, Bemessung und Ausführung

Diese Norm gilt für die Abdichtung horizontaler und geneigter Flächen im Freien und im Erdreich sowie der Wand- und Bodenflächen in Nassräumen mit Bitumenbahnen und -massen, Kunststoff- und Elastomerbahnen, Metallbändern, Asphaltmastix, kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen und den für ihren Einbau erforderlichen Werkstoffen nach DIN 18195-2 gegen nichtdrückendes Wasser, das heißt gegen Wasser in tropfbar flüssiger Form, zum Beispiel Niederschlags-, Sicker- oder Brauchwasser, das auf die Abdichtung keinen oder nur einen geringfügigen hydrostatischen Druck ausübt.
In diesem Sinne gilt die Norm auch für die Abdichtung unter intensiv begrünten Bauwerksflächen mit einer Anstaubewässerung bis 100 mm Höhe, wenn die Ausführung der Abdichtung und ihrer Anschlüsse der dabei gegebenen besonderen Wasserbeanspruchung Rechnung trägt.
Für diese Norm ist das Gremium NA 005-02-13 AA "Bauwerksabdichtungen (SpA zu CEN/TC 314)" im DIN zuständig.

LizenzpflichtigDie wesentlichen Abschnitte der DIN 18195-5 im Originaltext:

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1 Anwendungsbereich DIN 18195-5

Seite 5, Abschnitt 1
1.1 Diese Norm gilt für die Abdichtung horizontaler und geneigter Flächen im Freien und im Erdreich sowie der Wand- und Bodenflächen in Nassräumen mit Bitumenbahnen und -massen, Kunststoff- und Elastomerbahnen, Metallbändern, Asphaltmastix, kunststof ...

5 Anforderungen - Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen

Seite 6, Abschnitt 5
5.1 Abdichtungen nach dieser Norm müssen Bauwerke oder Bauteile gegen nichtdrückendes Wasser schützen und gegen natürliche oder durch Lösungen aus Beton oder Mörtel entstandene Wässer und in Pfützen stehendes Wasser unempfindlich sein. Sind besonder ...

6 Bauliche Erfordernisse - Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen

Seite 6 f., Abschnitt 6
6.1 Bei der Planung des abzudichtenden Bauwerkes oder der abzudichtenden Bauteile sind die Voraussetzungen für eine fachgerechte Anordnung und Ausführung der Abdichtung zu schaffen. Dabei ist die Wechselwirkung zwischen Abdichtung und Bauwerk zu berü ...

7 Beanspruchungsarten - Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen

Seite 7 f., Abschnitt 7
7.1 Je nach Art und Aufgabe der Abdichtung, ihrem Schutzziel sowie der Größe der auf die Abdichtung einwirkenden Beanspruchungen durch Verkehr, Temperatur und Wasser werden mäßig und hoch beanspruchte Abdichtungen unterschieden. Die Beanspruchung von ...

8.1 Ausführung, allgemeines - Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen

Seite 8, Abschnitt 8.1
8.1.1 Bei der Ausführung von Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser gelten DIN 18195-3 für die Anforderungen an den Untergrund und das Verarbeiten der Stoffe,, DIN 18195-8 für das Herstellen der Abdichtung über Bewegungsfugen,, DIN ...

8.2 Ausführung, Beanspruchung mäßig - Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen

Seite 9 f., Abschnitt 8.2
8.2.1 Abdichtung mit Bitumen- oder Polymerbitumenbahnen. Die Abdichtung ist aus mindestens einer Lage Bahnen mit Gewebe-, Polyestervlies- oder Metallbandeinlage herzustellen. Die Bahnen sind im Bürstenstreich-, im Gieß- oder im Flämmverfahren, Schwei ...

8.3 Ausführung, Beanspruchung hoch - Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen

Seite 10 ff., Abschnitt 8.3
8.3.1 Abdichtung mit nackten Bitumenbahnen. Die Abdichtung ist aus mindestens drei Lagen herzustellen, die mit Klebemasse untereinander zu verbinden und mit einem Deckaufstrich zu versehen sind. Sie darf nur dort angewendet werden, wo eine Einpressun ...

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Professor Dr.-Ing. Dieter Glaner über Baunormenlexikon
„Ich nutze das Baunormenlexikon seit vielen Jahren in der Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren im Bereich der Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen. Neben dem Baupreislexikon ist es für mich ein unverzichtbarer Bestandteil in der Lehre geworden. Der absolute Vorteil für die Ausbildung ist die ständige parallele Verfügbarkeit für viele Nutzer, egal von welchem Standort aus, sowie die Aktualität und die logischen Verknüpfungen direkt aus dem STLB Bau." Prof. Dieter Glaner Fakultät für Ingenieurwissenschaften / Bereich Bauingenieurwesen
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