Norm

DIN 18918 | 2021-08

Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen - Sicherungen durch Ansaaten, Bepflanzungen, Bauweisen mit lebenden und nicht lebenden Stoffen und Bauteilen, kombinierte Bauweisen

Diese Norm gilt für ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen mit Saatgut, Pflanzen, lebenden Pflanzenteilen und nicht lebenden Stoffen.
Sie gilt insbesondere für ingenieurbiologische Sicherungen gegen Erosion, Steinschlag und oberflächennahe Rutschung an:
  • natürlichen Hängen, Dünen sowie Einschnitten und Böschungen;
  • Bodenschüttungen, Halden und Deponien;
  • stehenden und fließenden Gewässern, z.B. Wildbäche, Seen, Runsen; und
  • Küsten.
Diese Norm wurde vom Arbeitsausschuss NA005-01-13AA „Landschaftsbau“ im DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau) erarbeitet.

Inhaltsverzeichnis DIN 18918:

Änderungen
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe
4 Einschätzung und Bewertung der Standortverhältnisse
5 Anforderungen an Saatgut, Pflanzen, lebende Pflanzenteile, lebende Bauteile, sonstige Stoffe und Bauteile
6 Bestandssicherung und Vorbereitung der Bearbeitungsfläche
7 Bauweisen
7.1 Allgemeines
7.2 Sicherung durch Ansaaten
7.3 Sicherung durch Pflanzungen und lebende Pflanzenteile
7.3.1 Bepflanzungen
7.3.2 Fertigrasen
7.3.3 Vegetationsstücke
7.3.4 Rhizompflanzung
7.3.5 Halmpflanzung
7.3.6 Steckhölzer
7.3.7 Setzstange/lebende Palisade
7.3.8 Lagen(ver)bau
7.4 Sicherung durch Bauweisen mit nicht lebenden Baustoffen
7.4.1 Palisadenwand (Rundholz), Schwellenwand (Kantholz)
7.4.2 Dränfaschine
7.4.3 Hangfaschine
7.4.4 Uferfaschine, Lahnung mit nicht lebenden Baustoffen
7.4.5 Senkfaschine
7.4.6 Raubaum
7.4.7 Holzkrainerwand
7.4.8 Trockenmauer
7.4.9 Blockschlichtung, Blockschichtung, Steinversatz, Findlingsmauer
7.4.10 Gabionen
7.4.11 Sohlschwelle
7.4.12 Geotextilkörper, „bewehrte Erde“
7.4.13 Schubschwellen
7.4.14 Raubettrinne
7.4.15 Drahtsenkwalze, Steinsenkwalze
7.4.16 Buschzäune
7.4.17 Geotextilien aus Naturfasern
7.4.18 Drahtgeflechte
7.4.19 Verklebung
7.5 Sicherung durch kombinierte Bauweisen (lebende und nicht lebende Baustoffe)
7.5.1 Schotterrasen
7.5.2 Flechtwerkbau (Flechtzaun, Gitterbuschbau, Reisiglage)
7.5.3 Spreitlage
7.5.4 Hangfaschine
7.5.5 Uferfaschine, Lahnung als kombinierte Bauweise
7.5.6 Packwerk mit lebenden und nicht lebenden Ästen
7.5.7 Begrünte Steinschüttung
7.5.8 Ausgrassen/Ausbuschen von Runsen
7.5.9 Einwandiger Hangrost
7.5.10 Vegetationswalze, Röhrichtwalze
8 Fertigstellung
9 Prüfungen
10 Instandhaltung
AnhangA (informativ) Gehölzarten zur Gewinnung von bewurzelungsfähigen Pflanzenteilen und deren Anwendungsgebiet
AnhangB (informativ) Regelaufwandmengen für Sicherungen durch Trocken- und Nass-Ansaaten

LizenzpflichtigDie wesentlichen Abschnitte der DIN 18918 im Originaltext:

  • Genau die relevanten Original-Abschnitte
  • Online immer aktuell

Änderungen DIN 18918

Gegenüber DIN18918:2002-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Erweiterung des Anwendungsbereiches; Erweiterung des Abschnitts „Einschätzung und Bewertung der Standortverhältnisse“ um Gefährdungen, Grundlagener ...

1 Anwendungsbereich DIN 18918

Seite 7, Abschnitt 1
Diese Norm gilt für ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen mit Saatgut, Pflanzen, lebenden Pflanzenteilen und nicht lebenden Stoffen. Sie gilt insbesondere für ingenieurbiologische Sicherungen gegen Erosion, Steinschlag und oberflächennahe Rutschun ...

3 Begriffe DIN 18918

Seite 10 ff., Abschnitt 3
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die folgenden Begriffe. DIN und DKE stellen terminologische Datenbanken für die Verwendung in der Normung unter den folgenden Adressen bereit: DIN-TERMinologieportal: verfügbar unter https://www.din.de/go/di ...

4 Einschätzung und Bewertung der Standortverhältnisse - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 12 ff., Abschnitt 4
4.1 Allgemeines. Erfordernis, Art, Umfang und Zeitpunkt von Leistungen richten sich insbesondere nach dem vorgesehenen Sicherungsziel, den Standortverhältnissen und ökologischen Aspekten. 4.2 Gefährdungen. Die Auswahl geeigneter Sicherungsbauweisen e ...

5 Anforderungen Saatgut, Pflanzen, lebende Pflanzenteile, lebende Bauteile, sonstige Stoffe und Bauteile - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 15 ff., Abschnitt 5
5.1 Saatgut. 5.1.1 Saatgut von Gräsern, Leguminosen und sonstigen Kräutern. Saatgut von Gräsern, Leguminosen und sonstigen Kräutern muss DIN 18917 entsprechen. Wird Saatgut bestimmter Herkünfte gefordert, ist die Herkunft nachzuweisen. Nachweise der ...

6 Sicherung, Vorbereitung der Bearbeitungsfläche - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 19, Abschnitt 6
6.1 Bestandssicherung. Pflanzen und Pflanzenbestände - auch in Rand- und Ausrundungsbereichen - sind möglichst zu erhalten und gegebenenfalls durch Maßnahmen nach DIN 18920 zu sichern und zu schützen. Ist dies nicht möglich, sollen Vegetationsstücke ...

7.1 Bauweisen; Allgemeines - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 19, Abschnitt 7.1
In der Ingenieurbiologie werden Bauweisen unterschieden, bei denen die Stütz- und Sicherungswirkung erreicht wird durch. Ansaaten, lebende Pflanzen, lebende Pflanzen und Pflanzenteile, nicht lebende Baustoffe und. , Kombinat ...

7.2 Sicherung (Ansaaten) - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 19 ff., Abschnitt 7.2
7.2.1 Anwendungsgebiet. Ansaaten sind insbesondere geeignet für die Sicherung von natürlichen Hängen, Dünen sowie Einschnitten und Böschungen, Bodenlager, Bodenschüttungen, Halden und Deponien sowie Runsen, z.B. für. Schutz vor Erosion, Zwischenbeg ...

7.3.1 Sicherung (Pflanzung); Bepflanzungen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 23 f., Abschnitt 7.3.1
7.3.1.1 Anwendungsgebiet. Bepflanzungen sind für Standorte mit ausreichend durchwurzelbarer Vegetationsschicht insbesondere geeignet. für eine Anwendung an Böschungen (z.B. Hänge, Erdwälle, Einschnitte, Dämme), für den Auf- und Umbau von Forstfläch ...

7.3.2 Sicherung (Pflanzung); Fertigrasen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 24 f., Abschnitt 7.3.2
7.3.2.1 Anwendungsgebiet. Fertigrasen sind insbesondere geeignet für den sofortigen Bodenschutz in der Vegetationszeit bei. erosionsgefährdeten Flächen, Böschungen, Geländeanschnitten, Entwässerungsrinnen, Dämmen und. , See- und Flussufer ...

7.3.3 Sicherung (Pflanzung); Vegetationsstücke - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 25, Abschnitt 7.3.3
7.3.3.1 Anwendungsgebiet. Vegetationsstücke sind insbesondere geeignet für. den sofortigen Bodenschutz, die beschleunigte Bodenentwicklung/-belebung und. , die beschleunigte Sukzession. 7.3.3.2 Wirkung, Funktion. Sofort nach dem Verlegen i ...

7.3.4 Sicherung (Pflanzung); Rhizompflanzung - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 25 f., Abschnitt 7.3.4
7.3.4.1 Anwendungsgebiet. Die Rhizompflanzung ist geeignet zur. Sicherung hochalpiner Böschungen mit kurzer Vegetationszeit, Uferbefestigung in Gebieten mit wenigen Erntemöglichkeiten für Saatgut und. , Verbreitung gut angepasster, auch selt ...

7.3.5 Sicherung (Pflanzung); Halmpflanzung - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 26 f., Abschnitt 7.3.5
7.3.5.1 Schilf-Halmpflanzung. 7.3.5.1.1 Anwendungsgebiet. Die Schilf-Halmpflanzung ist insbesondere geeignet zur. Uferbefestigung stehender und langsam fließender Gewässer und. , Förderung der Sedimentation. 7.3.5.1.2 Wirkung, Funktion. Bei ...

7.3.6 Sicherung (Pflanzung); Steckhölzer - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 28, Abschnitt 7.3.6
7.3.6.1 Anwendungsgebiet. Steckhölzer sind insbesondere geeignet zur. Rohbodenstabilisierung und Pionierbegrünung von (vorwiegend feuchten) Böschungsteilen und Ufern, Begrünung von Blockschlichtungen und. , Verstärkung von Steinsetzungen. ...

7.3.7 Sicherung (Pflanzung); Setzstange/lebende Palisade - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 28 f., Abschnitt 7.3.7
7.3.7.1 Anwendungsgebiet. Setzstangen und lebende Palisaden sind insbesondere geeignet zur. Hinterpflanzung von abbruchgefährdeten steilen Ufern und. , Abtreppung von tiefen und in der Regel V-förmigen Erosionsrinnen (Runsen) in steilen Bösch ...

7.3.8 Sicherung (Pflanzung); Lagen(ver)bau - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 29 ff., Abschnitt 7.3.8
7.3.8.1 Allgemeines. Der Lagen(ver)bau wird als biologisch bewehrte Erde (Boden-Wurzel-Matrix) insbesondere zur Sicherung von rutsch- und erosionsgefährdeten Böschungen insbesondere in grobkörnigen Böden und zur Wiederherstellung von abgerutschten Bö ...

7.4.1 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Palisadenwand (Rundholz), Schwellenwand (Kantholz) - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 31, Abschnitt 7.4.1
7.4.1.1 Anwendungsgebiet. Palisadenwände sind geeignet zur Sicherung von. Sicherung von Hangrutschungen, Sicherung von Böschungen, Sicherung von Gräben und Wasserläufen und. , Sicherung von Ufern. 7.4.1.2 Wirkung, Funktion. Palisadenwände ...

7.4.2 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Dränfaschine - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 32, Abschnitt 7.4.2
7.4.2.1 Anwendungsgebiet. Dränfaschinen sind geeignet zur. Ableitung von Hangwasser, Entwässerung von geneigten Flächen und. , Sicherung von Böschungen. 7.4.2.2 Wirkung, Funktion. Dränfaschinen sorgen für eine schnelle und gerichtete Abfüh ...

7.4.3 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Hangfaschine - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 32 f., Abschnitt 7.4.3
7.4.3.1 Anwendungsgebiet. Hangfaschinen sind geeignet zur. Sicherung der Vegetationstragschicht von Dämmen und Einschnitten und. , Sicherung von Kies- und Schotterhängen. 7.4.3.2 Wirkung, Funktion. Hangfaschinen sichern Boden und Vegetation ...

7.4.4 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Uferfaschine, Lahnung - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 33 f, Abschnitt 7.4.4
7.4.4.1 Anwendungsgebiet. Uferfaschinen und Lahnungen mit nicht lebenden Baustoffen sind geeignet zum Schutz und zur Befestigung von Ufern an Bächen, Flüssen, Seen sowie an den Küsten von Tidegewässern. 7.4.4.2 Wirkung, Funktion. Uferfaschinen und La ...

7.4.5 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Senkfaschine - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 34 f., Abschnitt 7.4.5
7.4.5.1 Anwendungsgebiet. Senkfaschinen sind geeignet zur Unterwassersicherung des Ufers in Erosionsbereichen von Bächen, Flüssen oder Seen, häufig in Verbindung mit einer darüber liegenden ingenieurbiologischen Bauweise. 7.4.5.2 Wirkung, Funktion. D ...

7.4.6 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Raubaum - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 35, Abschnitt 7.4.6
7.4.6.1 Anwendungsgebiet. Raubäume sind insbesondere geeignet für. die Sicherung von Rutschhängen und Runsen und. , den Wasserbau. 7.4.6.2 Wirkung, Funktion. Bei Rutschhängen und Runsen: Ablagerung des nachrutschenden Materials, Oberflächen ...

7.4.7 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Holzkrainerwand - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 36 f., Abschnitt 7.4.7
7.4.7.1 Anwendungsgebiet. Holzkrainerwände sind insbesondere geeignet. zur Stabilisierung steiler Hang- und Uferböschungen, zur Hang- und Fußsicherung steiler Böschungen, in Wildbächen und Runsen als Querbauwerke oder Sperren und. , im Stra ...

7.4.8 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Trockenmauer - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 38, Abschnitt 7.4.8
7.4.8.1 Anwendungsgebiet. Trockenmauern sind insbesondere geeignet zur. Sicherung von Hangabschnitten und Straßenböschungen, Herstellung von Wällen (z.B. im Bereich von Steinschlag-, Wildbach- und Lawinenschut ...

7.4.9 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Blockschlichtung, Blockschichtung, Steinversatz, Findlingsmauer - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 38 f., Abschnitt 7.4.9
7.4.9.1 Anwendungsgebiet. Blockschlichtungen, Blockschichtungen, Steinversätze und Findlingsmauern sind insbesondere geeignet. zur Sicherung von Hangabschnitten und Straßenböschungen, zur Fußsicherung an Hängen, Ufern, Fließgewässern, Runsen und Wi ...

7.4.10 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Gabionen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 39, Abschnitt 7.4.10
7.4.10.1 Anwendungsgebiet. Gabionen sind insbesondere geeignet zur. Sicherung von Hangabschnitten und Straßenböschungen, Fußsicherung an Hängen, Ufern, Fließgewässern, Runsen und Wildbächen und. , Herstellung von Wällen ...

7.4.11 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Sohlschwelle - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 39 f., Abschnitt 7.4.11
7.4.11.1 Anwendungsgebiet. Sohlschwellen sind geeignet zur. Sicherung der Sohlen von Fließgewässern. 7.4.11.2 Wirkung, Funktion. Reduzierung der sohlnahen Fließgeschwindigkeit und der Auskolkung. Anhebung der Sohle durch Ablagerung von Geschiebe u ...

7.4.12 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Geotextilkörper, „bewehrte Erde“ - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 40, Abschnitt 7.4.12
7.4.12.1 Anwendungsgebiet. Lebend bewehrte Erde ist insbesondere geeignet zur. Herstellung von Erdbauwerken mit steilen Böschungen bis 60°, z.B. Straßenböschungen, Dämme, Lärmschutzwälle. 7.4.12.2 Wirkung, Funktion. Die Geokunststoffe erlauben ste ...

7.4.13 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Schubschwellen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 41, Abschnitt 7.4.13
7.4.13.1 Anwendungsgebiet. Schubsicherungen sind geeignet zur. Sicherung der Vegetationstragschicht von Dämmen und Einschnitten und. , Sicherung von Kies- und Schotterhängen. 7.4.13.2 Wirkung, Funktion. Schubsicherungen sichern Boden und Ve ...

7.4.14 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Raubettrinne - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 41 f., Abschnitt 7.4.14
7.4.14.1 Anwendungsgebiet. Raubettrinnen sind insbesondere geeignet. zur Ableitung von Oberflächen- und Sickerwasser, zur Reduzierung der Fließgeschwindigkeit, zur Verminderung der seitlichen Ausspülungen und. , als Vorfluter im Berg- und H ...

7.4.15 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Drahtsenkwalze, Steinsenkwalze - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 42 f., Abschnitt 7.4.15
7.4.15.1 Anwendungsgebiet. Drahtsenkwalzen und Steinsenkwalzen sind insbesondere geeignet zur. Böschungsfußsicherung in stehenden bis langsam fließenden Gewässern mit geringen Wasserspiegelschwankungen, Wiederherstellung erodierter oder ausgekolkte ...

7.4.16 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Buschzäune - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 43, Abschnitt 7.4.16
7.4.16.1 Anwendungsgebiet. Buschzäune sind geeignet zur Sicherung gegen Winderosion und als Sandfang an Dünen, Stränden und sandigen Küsten. 7.4.16.2 Wirkung, Funktion. Buschzäune sind teildurchlässige Barrieren mit rauer Oberfläche. Dadurch erfolgen ...

7.4.17 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Geotextilien aus Naturfasern - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 43 f., Abschnitt 7.4.17
7.4.17.1 Anwendungsgebiet. Geotextilien aus Naturfasern sind insbesondere geeignet. zum sofortigen Schutz vor Oberflächenerosion an Böschungen, zur Ufersicherung, zur Sohlensicherung von Entwässerungsmulden, zur Verbesserung der Keimungsbedingung ...

7.4.18 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Drahtgeflechte - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 44, Abschnitt 7.4.18
7.4.18.1 Anwendungsgebiet. Drahtgeflechte sind insbesondere geeignet. zur Sicherung von Lockergestein an Böschungen, zum Fixieren von Rasensoden und Vegetationsstücken im Uferbereich, zum Schutz von Gehölzpflanzungen und. , zum sofortigen S ...

7.4.19 Sicherung (nicht lebenden Baustoffe); Verklebung - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 44 f., Abschnitt 7.4.19
7.4.19.1 Anwendungsgebiet. Substratverklebungen sind insbesondere geeignet für. den temporären Schutz vor Winderosion und Staubemission (z.B. Dünen, Spülsandflächen, Kohleflöze, Industriebrachen) und. , die Verbesserung der Lufthygiene durch ...

7.5.1 Sicherung (kombinierte Bauweise); Schotterrasen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 45 f., Abschnitt 7.5.1
7.5.1.1 Anwendungsgebiet. Schotterrasen ist geeignet für. gelegentlich befahrene begrünte Flächen, nicht dauernd belegte Park- oder Lagerplätze, schwer zugängliche Wege, naturnah gestaltete Wege und. , Wege in Hanganschnitten mit Staunässe ...

7.5.2 Sicherung (kombinierte Bauweise); Flechtwerkbau (Flechtzaun, Gitterbuschbau, Reisiglage) - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 46 ff., Abschnitt 7.5.2
7.5.2.1 Allgemeines. Flechtwerkbauten bestehen aus einem horizontalen und/oder vertikalen Geflecht aus lebenden und nicht lebenden Bestandteilen. Sie dienen insbesondere der Hang- und Ufersicherung. Flechtwerkbauten werden in drei Bauweisen unterschi ...

7.5.3 Sicherung (kombinierte Bauweise); Spreitlage - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 48 f., Abschnitt 7.5.3
7.5.3.1 Anwendungsgebiet. Sofortige flächige Sicherung von Böschungen mit einer Neigung bis 1:1,5 vor Erosion insbesondere an Ufern. Herstellung vor allem während der Vegetationsruhe. 7.5.3.2 Wirkung, Funktion. Sofortige Böschungssicherung durch Astw ...

7.5.4 Sicherung (kombinierte Bauweise); Hangfaschine - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 49, Abschnitt 7.5.4
7.5.4.1 Anwendungsgebiet. Hangfaschinen sind geeignet zur. Sicherung der Vegetationstragschicht in Dämmen und Einschnitten und. , Sicherung von Kies- und Schotterhängen. 7.5.4.2 Wirkung, Funktion. Hangfaschinen sichern Boden und Vegetations ...

7.5.5 Sicherung (kombinierte Bauweise); Uferfaschine, Lahnung als kombinierte Bauweise - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 50, Abschnitt 7.5.5
7.5.5.1 Anwendungsgebiet. Uferfaschinen und Lahnungen sind geeignet zum Schutz und zur Befestigung von Ufern an Bächen, Flüssen oder Seen. 7.5.5.2 Wirkung, Funktion. Uferfaschinen und Lahnungen dienen dem dauerhaften Schutz von Uferböschungen. Uferfa ...

7.5.6 Sicherung (kombinierte Bauweise); Packwerk mit lebenden und nicht lebenden Ästen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 50, Abschnitt 7.5.6
7.5.6.1 Anwendungsgebiet. Packwerk ist geeignet zum Schließen von Ausbrüchen und Auskolkungen im Ufer- und Böschungsbereich. 7.5.6.2 Wirkung, Funktion. Wiederherstellung und sofortige Sicherung von ausgebrochenen Ufern durch die Verbundwirkung aus Fa ...

7.5.7 Sicherung (kombinierte Bauweise); Begrünte Steinschüttung - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 51 f., Abschnitt 7.5.7
7.5.7.1 Anwendungsgebiet. Sicherung von Uferböschungen und Gewässersohlen vor Erosion durch geringe Beanspruchung infolge Wellenschlag und Strömung. Bei höherer Beanspruchung siehe DIN 19657. 7.5.7.2 Wirkung, Funktion. Durch die Steinschüttung wird d ...

7.5.8 Sicherung (kombinierte Bauweise); Ausgrassen/Ausbuschen von Runsen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 45 ff., Abschnitt 7.5.8
7.5.8.1 Anwendungsgebiet. Das Ausgrassen/Ausbuschen von Runsen (Erosionsrinnen) ist insbesondere geeignet zur. Sicherung von Erosionsrinnen auf steilen Böschungen und. , Sanierung von ausgespülten Runsen mit zeitweiliger Wasserführung und zur ...

7.5.9 Sicherung (kombinierte Bauweise); Einwandiger Hangrost - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 53, Abschnitt 7.5.9
7.5.9.1 Anwendungsgebiet. Einwandige Hangroste sind insbesondere geeignet zur. flächenhaften Sanierung von Steilhängen, die nicht weiter abgeflacht werden können und wo eine leichte Bauweise erforderlich ist, . , Sicherung von extrem steilen ...

7.5.10 Sicherung (kombinierte Bauweise); Vegetationswalze, Röhrichtwalze - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 53 f., Abschnitt 7.5.10
7.5.10.1 Anwendungsgebiet. Röhrichtwalzen sind insbesondere geeignet zur. Böschungsfußsicherung in stehenden bis langsam fließenden Gewässern mit geringen Wasserspiegelschwankungen, Wiederherstellung erodierter oder ausgekolkter Uferlinien, Neuges ...

8 Fertigstellungspflege - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 54 f., Abschnitt 8
8.1 Allgemeines. Zum Erreichen eines Anwuchserfolges von Pflanzungen, lebenden Pflanzenteilen und Ansaaten sind Leistungen zur Fertigstellung (Fertigstellungspflege) erforderlich. Diese haben zum Ziel, einen Zustand zu erreichen, der bei anschließend ...

9 Prüfungen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 55 f., Abschnitt 9
9.1 Allgemeines. Die Prüfungen werden unterschieden nach. Voruntersuchungen, Eignungsprüfungen, Eigenüberwachungsprüfungen und. , Kontrollprüfungen. 9.2 Voruntersuchungen. Voruntersuchungen sind Prüfungen des Auftraggebers als Grundlagene ...

10 Instandhaltung - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 56, Abschnitt 10
Die Instandhaltung von ingenieurbiologischen Bauweisen muss nach DIN 18919 erfolgen. Bei Bauweisen, bei denen die Vegetation n ...
Das sagen unsere Kunden
Dr.-Ing. Burkhard Schrammen über Baunormenlexikon
"Wir nutzen das Baunormenlexikon als Architekturbüro bereits seit vielen Jahren, sowohl in der Planung als auch bei der Ausschreibung. Da sich die DIN-Normen heutzutage gefühlt täglich ändern und hier ein Überblick über die Aktualisierungen schwierig ist, sichert die Software uns Planern zu, immer auf die aktuell gültigen Normen zugreifen zu können. Hierbei ist die Software leicht und selbsterklärend bedienbar, so dass man durch die Suchfunktion gezielt und schnell die benötigten Normausschnitte findet." Dr.-Ing. Burkhard Schrammen Architekt, Mönchengladbach https://schrammen.info/
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