Norm

DIN 18918 | 2002-08

Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen - Sicherungen durch Ansaaten, Bepflanzungen, Bauweisen mit lebenden und nicht lebenden Stoffen und Bauteilen, kombinierte Bauweisen

Diese Norm gilt für Sicherungsbauweisen im Rahmen des Landschaftsbaues mit Saatgut, Pflanzen, lebenden Pflanzenteilen und nichtlebenden Stoffen zur Verhinderung bzw. Verringerung von Erosion, Rutschung und Gesteinsabgang (Steinschlag und Muren) sowie zur Begrünung von Flächen, die durch natürliche Einflüsse oder technische Maßnahmen von Oberboden entblößt sind, sowie von Bodenschüttungen, Halden und Deponien.

Die wesentlichen Abschnitte der DIN 18918 im Originaltext:

3 Begriffe DIN 18918

Seite 4 f., Abschnitt 3
Für die Anwendung dieser Norm gelten die folgenden Begriffe. 3.1 Vegetationsstück aus natürlichen Pflanzengesellschaften zum Verpflanzen entnommenes Teil, bestehend aus verschiedenen Arten/Gattungen (z. B. aus Gehölzen, Gräsern, Stauden, Kräutern) ei ...

4 Allgemeines - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 5 f., Abschnitt 4
4.1 Allgemeines. Erfordernis, Art, Umfang und Zeitpunkt von Leistungen richten sich insbesondere nach dem vorgesehenen Sicherungsziel, den Standortverhältnissen und ökologischen Aspekten. Die Bewertung der Standortverhältnisse für die Auswahl der gee ...

5 Stoffe, Bauteile - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 7 ff., Abschnitt 5
5.1 Saatgut. 5.1.1 Saatgut von Gräsern, Leguminosen und sonstigen Kräutern. Saatgut von Gräsern, Leguminosen und sonstigen Kräutern muss DIN 18917 entsprechen. 5.1.2 Saatgut von Gehölzen. Saatgut von Gehölzen soll aus ökologisch gleichwertigen He ...

6 Sicherung, Vorbereitung - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 10 f., Abschnitt 6
6.1 Bestandssicherung. Pflanzen und Pflanzenbestände - auch in Rand- und Ausrundungsbereichen - sind möglichst zu erhalten und gegebenenfalls durch Maßnahmen nach DIN 18920 zu sichern und zu schützen. Ist dies nicht möglich, sollen Vegetationsstücke ...

7 Ansaaten - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 11 ff., Abschnitt 7
7.1 Saatverfahren. Bei der Auswahl des Saatverfahrens zur Sicherung des jeweiligen Standortes sind die Faktoren des Abschnittes 4, die Wirtschaftlichkeit sowie auch die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu berücksichtigen. Die einz ...

8 Bepflanzungen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 15 f., Abschnitt 8
Pflanzarbeiten sind nach DIN 18916 auszuführen, soweit nicht Abweichungen wegen besonderer Gelände-, Boden- und Klimaverhältnisse erforderlich sind, z. B.: Bei der Auswahl der Pflanzen ist insbesondere auf ihre biotechnische Eignung zu achten. Auf ...

9 Bauweisen mit Pflanzen und lebenden Pflanzenteilen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 16 f., Abschnitt 9
9.1 Hangfaschinenbau. Faschinen sind mit einem Gefälle von mindestens 10 % im Regelfall in Gräben einzulegen. Sie sind mit Pflöcken oder Stahlstäben von etwa 60 cm Länge in Abständen von etwa 80 cm zu befestigen. Dazu sind die Pflöcke oder Stäbe lotr ...

10 Bauweisen mit nicht lebenden Stoffen und Bauteilen, kombinierte Bauweisen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 18 ff., Abschnitt 10
10.1 Allgemeines. Einige Bauweisen nach Abschnitt 9, z. B. Faschinen, Flechtwerke und Buschlagen, können auch mit nicht lebenden Stoffen ausgeführt werden; ihre Sicherungswirkung ist jedoch zeitlich begrenzt. 10.2 Stützbauten. 10.2.1 Zäune. 10.2.1.1 ...

11 Fertigstellungspflege - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 20 f., Abschnitt 11
11.1 Allgemeines. Die Fertigstellung von Sicherungsbauweisen durch Ansaaten und/oder unter Verwendung von Pflanzen und lebenden Pflanzenteilen erfolgt bis zum abnahmefähigen Zustand durch Fertigstellungspflege. Diese hat zum Ziel, einen Zustand zu ...

12 Prüfungen - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen

Seite 21 f., Abschnitt 12
12.1 Voruntersuchungen. Die Voruntersuchungen dienen unter Berücksichtigung des vorgesehenen Sicherungszieles und der Unterhaltung sowie der Bewertung des Standortes nach Abschnitt 4 der Auswahl der geeigneten Sicherungsbauweisen und der Festlegung ...

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Professor Dr.-Ing. Dieter Glaner über Baunormenlexikon
„Ich nutze das Baunormenlexikon seit vielen Jahren in der Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren im Bereich der Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen. Neben dem Baupreislexikon ist es für mich ein unverzichtbarer Bestandteil in der Lehre geworden. Der absolute Vorteil für die Ausbildung ist die ständige parallele Verfügbarkeit für viele Nutzer, egal von welchem Standort aus, sowie die Aktualität und die logischen Verknüpfungen direkt aus dem STLB Bau." Prof. Dieter Glaner Fakultät für Ingenieurwissenschaften / Bereich Bauingenieurwesen
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