DIN 18920, Ausgabe 2014-07
Norm

DIN 18920 | 2014-07

Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen

Diese Norm gilt für die Planung und Durchführung von Arbeiten jeder Art, durch die eine bauliche Anlage hergestellt, instand gehalten, geändert oder beseitigt wird. Sie dient dem Schutz von zu erhaltenden Einzelbäumen und Pflanzenbeständen (Vegetationsflächen), z. B. aus Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Kräutern, da der ökologische, klimatische, ästhetische, schützende oder sonstige Wert bestehender Pflanzen/Pflanzungen durch Ersatz im Regelfall nicht oder erst nach Jahren erreicht wird.
Für diese Norm ist das Gremium NA 005-01-13 AA "Landschaftsbau" im DIN zuständig.

Die wesentlichen Abschnitte der DIN 18920 im Originaltext:

Änderungen DIN 18920

Gegenüber DIN 18920:2002-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: redaktionelle Überarbeitung; Überarbeitung von 4.3 "Schutz vor Hitze"; , Überarbeitung von 4.10 "Schutz des Wurzelbereiches ...

4.2 Schutz vor chemischen Verunreinigungen

Seite 5, Abschnitt 4.2
Vegetationsflächen dürfen nicht durch pflanzen- oder bodenschä ...

4.3 Schutz vor Hitze

Seite 5, Abschnitt 4.3
Besteht die Gefahr, dass Pflanzenbestandteile durch Geräte oder andere Hitz ...

4.4 Schutz vor Vernässung und Überstauung

Seite 5, Abschnitt 4.4
Wurzelbereiche von Bäumen und Vegetationsfl ...

4.5 Schutz von Vegetationsflächen

Seite 5, Abschnitt 4.5
Zur Verhinderung von Schäden sind Vegetationsfläche ...

4.6 Schutz von Bäumen gegen mechanische Schäden

Seite 5 f., Abschnitt 4.6
Zum Schutz gegen mechanische Schäden (z. B. Quetschungen und Aufreißen der Rinde, des Holzes und der Wurzeln, Beschädigung der Krone) durch Geräte, Fahrzeuge und sonstige Bauvorgänge, sind Bäume im Baubereich durch einen Zaun nach 4.5 zu schützen. Er ...

4.7 Schutz von Bäumen bei Freistellung

Seite 6, Abschnitt 4.7
Freigestellte Bäume sind, wenn es die Pflanzenart erfordert, gegen Rindenbrand du ...

4.8 Schutz des Wurzelbereiches bei Bodenauftrag

Seite 6, Abschnitt 4.8
Im Wurzelbereich dürfen keine Böden oder andere Stoffe aufgetragen werden. Ist dies in Ausnahmefällen nicht zu vermeiden, müssen bei der Auftragsdicke und dem Einbauverfahren die artspezifische Verträglichkeit, das Alter, die Vitalität und die Ausbil ...

4.9 Schutz des Wurzelbereiches gegen Bodenabtrag

Seite 6, Abschnitt 4.9
Im Wurzelbereich d ...

4.10 Schutz des Wurzelbereiches beim Aushub von Gräben oder Baugruben

Seite 6 f., Abschnitt 4.10
4.10.1 Allgemeines. Gräben, Mulden und Baugruben dürfen im Wurzelbereich nicht hergestellt werden. Ist dies im begründeten Ausnahmefall nicht zu vermeiden, muss die Herstellung unter Schonung des Wurzelwerks durch Absaugen oder in Handarbeit erfolgen ...

4.11 Schutz des Wurzelbereiches von Bäumen bei Gründungen

Seite 7, Abschnitt 4.11
Im Wurzelbereich dürfen Gründungen nicht vorgenommen werden. Ist dies im begründeten Ausnahmefall nicht zu vermeiden, sind Punktfundamente zu errichten. Der Mindestabstand zum Wurzelanlauf muss das Vierfache des Stammumfang ...

4.12 Schutz des Wurzelbereiches von Bäumen bei befristeter Belastung

Seite 7, Abschnitt 4.12
Der Wurzelbereich darf durch Belastungen, z. B. Befahrung, Lagerung, Baustelleneinrichtungen, nicht geschädigt werden. Ist eine befristete Inanspruchnahme des Wurzelbereiches in begründeten Ausnahmefällen nicht zu vermeiden, muss die Fläche möglichst ...

4.13 Schutz von Bäumen bei befristeter Grundwasserabsenkung

Seite 7, Abschnitt 4.13
Im Einflussbereich von Wasserhaltungen, z. B. Grundwasserabsenkungen, sind Bäume im gesa ...
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„Ich nutze das Baunormenlexikon seit vielen Jahren in der Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren im Bereich der Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen. Neben dem Baupreislexikon ist es für mich ein unverzichtbarer Bestandteil in der Lehre geworden. Der absolute Vorteil für die Ausbildung ist die ständige parallele Verfügbarkeit für viele Nutzer, egal von welchem Standort aus, sowie die Aktualität und die logischen Verknüpfungen direkt aus dem STLB Bau." Prof. Dieter Glaner Fakultät für Ingenieurwissenschaften / Bereich Bauingenieurwesen
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