Norm

DIN 4108-3 | 2024-03

Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden - Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz - Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für Planung und Ausführung

Diese Norm legt Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für die Planung und Ausführung zum klimabedingten Feuchteschutz in Gebäuden fest. Sie gilt nicht für Bauwerksabdichtungen.
Sie wurde vom Arbeitsausschuss NA 005-56-99 AA „Feuchte (SpA zu CEN/TC 89/WG 10, ISO/TC 163/SC 1/WG 8, ISO/TC 163/SC 2/WG 16)“ im DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau) erarbeitet.

Inhaltsverzeichnis DIN 4108-3:

Änderungen
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe
4 Symbole, Einheiten und Indizes
5 Vermeidung kritischer Luftfeuchten an Bauteiloberflächen und von Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen
5.1 Kritische Luftfeuchte an Bauteiloberflächen
5.2 Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen
5.3 Bauteile, für die kein rechnerischer Tauwasser-Nachweis erforderlich ist
5.3.1 Allgemeines
5.3.2 Außenwände gegen Außenluft
5.3.3 Erdberührte Außenbauteile mit Abdichtung nach DIN 18533 (alleTeile)
5.3.4 Dächer
5.3.4.1 Allgemeines
5.3.4.2 Nicht belüftete Dächer (Dämmebene oberseitig nicht belüftet)
5.3.4.2.1 Allgemeines
5.3.4.2.2 Nicht belüftete Dächer mit Zwischensparrendämmung und ggf. Aufsparrendämmung
5.3.4.2.3 Nicht belüftete Dächer mit Zwischensparrendämmung in Kombination mit Aufsparrendämmung
5.3.4.2.4 Nicht belüftete Dächer mit Zwischensparrendämmung und ruhender Luftschicht
5.3.4.2.5 Nicht belüftete Dächer mit Aufsparrendämmung aus Hartschaum in Kombination mit Zwischensparrendämmung
5.3.4.2.6 Nicht belüftete Dächer mit Aufsparrendämmung aus Hartschaum in Kombination mit Zwischensparrendämmung, ohne Schalung auf den Sparren
5.3.4.2.7 Nicht belüftete Dächer mit Aufsparrendämmung aus Hartschaum in Kombination mit Zwischensparrendämmung, mit Schalung auf den Sparren
5.3.4.2.8 Nicht belüftete, bestehende Dächer mit von außen in das Gefach eingelegter und über den Sparren geführter Schicht
5.3.4.2.9 Nicht belüftete Dächer mit diffusionsdichter Untersparrendämmung
5.3.4.2.10 Nicht belüftete Dächer mit Dachabdichtung und Dämmebene oberhalb der Tragkonstruktion
5.3.4.2.11 Nicht belüftete Dächer mit Dachabdichtung bei Gebäudehöhen ≤ 10 m
5.3.4.2.12 Nicht belüftete Dächer aus Porenbeton nach DIN EN 12602
5.3.4.2.13 Nicht belüftete Dächer mit Dachabdichtung und Wärmedämmung oberhalb der Dachabdichtung, so genannte „Umkehrdächer“ (bekiest, begehbar, begrünt, befahrbar)
5.3.4.3 Belüftete Dächer
5.3.5 Oberste Geschossdecken als Systemgrenze zwischen beheiztem und unbeheiztem Bereich
6 Schlagregenschutz von Wänden
6.1 Allgemeines
6.2 Beanspruchungsgruppen
Bild 18 -Übersichtskarte zur Schlagregenbeanspruchung in der Bundesrepublik Deutschland
6.3 Schutzprinzipien
6.4 Putze und Beschichtungen
6.5 Beispiele und Hinweise zur Erfüllung des Schlagregenschutzes
7 Hinweise zur Luftdichtheit
Anhang A (normativ) Berechnungsverfahren zur Vermeidung kritischer Luftfeuchten an Bauteiloberflächen und zur Bestimmung von Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen
Anhang A.1 Kritische Luftfeuchte an Bauteiloberflächen
Anhang A.2 Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen
Anhang A.2.1 Allgemeine Angaben zur Berechnung
Anhang A.2.2 Randbedingungen
Anhang A.2.3 Hinweise zu Stoffeigenschaften
Anhang A.2.4 Vorgehensweise
Anhang A.2.5 Tauwasserbildung und Berechnung der Tauwassermasse
Anhang A.2.6 Verdunstung und Berechnung der Verdunstungsmasse
Anhang B (informativ) Berechnungsbeispiel
Anhang B.1 Allgemeines
Anhang B.2 Konstruktionsaufbau und Ausgangsdaten
Anhang B.3 Überprüfung auf Tauwasserbildung im Querschnitt
Anhang B.4 Diffusionsdiagramme für Tau- und Verdunstungsperiode
Anhang B.5 Berechnung der Tauwasser- und Verdunstungsmassen
Anhang B.6 Bewertung
Anhang C (normativ) Grundlagen für wärme- und feuchteschutztechnische Berechnungen
Anhang C.1 Wärmeschutztechnische Größen und Temperaturverteilung
Anhang C.2 Feuchteschutztechnische Größen und Dampfdruckverteilungen
Anhang C.3 Wasserdampfteildruck und Luftfeuchte
Anhang C.4 Sättigungsdampfdruck und Taupunkttemperatur
Anhang D (normativ) Feuchteschutzbemessung durch hygrothermische Simulation

LizenzpflichtigDie wesentlichen Abschnitte der DIN 4108-3 im Originaltext:

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Änderungen DIN 4108-3

Gegenüber DIN 4108-3:2018-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Begrenzung der Anwendung des Periodenbilanzverfahrens auf Höhenlagen bis 700 m; neu: Abschnitt 5.3.3.3 „Bodenplatten mit raumseitiger Dämmung“; , Aufnahme zusätzlicher ...

1 Anwendungsbereich DIN 4108-3

Seite 9, Abschnitt 1
Dieses Dokument legt Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für die Planung und Ausführung zum klimabedingten Feuchteschutz in Gebäuden fest. Dieses Dokument ist nicht anwendbar für Bauwerksabdichtungen. Nebenräume, die zu Aufenthaltsr ...

3 Begriffe DIN 4108-3

Seite 11 ff., Abschnitt 3
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Begriffe nach DIN 18516-1, DIN EN 1996-1-1, DIN EN ISO 6946, DIN EN ISO 7345, DIN EN ISO 9229, DIN EN ISO 9346, DIN EN ISO 12572, DIN EN ISO 15148 und die folgenden Begriffe. DIN und DKE stellen terminolo ...

5.1 Kritische Luftfeuchte an Bauteiloberflächen - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 17, Abschnitt 5.1
5.1.1 Allgemeine Anforderungen, Berechnungs- und Ausführungshinweise. Die Anforderungen zur Vermeidung kritischer Luftfeuchten an Bauteiloberflächen gelten, bei der hier zugrundeliegenden, stationären Betrachtungsweise, als erfüllt, wenn die für krit ...

5.2 Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 18 ff., Abschnitt 5.2
5.2.1 Allgemeines. Durch das im Winter vorherrschende Dampfdruckgefälle zwischen dem Innenraum von beheizten Gebäuden und der Außenluft kann es in dampfdurchlässigen Bauteilen zur Feuchteerhöhung bis hin zur Tauwasserbildung kommen. Allerdings entste ...

5.3.1 Bauteile ohne Tauwasser-Nachweis; Allgemeines - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 20, Abschnitt 5.3.1
Für die nachfolgend aufgeführten Bauteile mit ausreichendem Wärmeschutz nach DIN 4108-2 und luftdichter Ausführung nach DIN 4108-7 für Wohn- oder wohnähnlich genutzte Räume, die weder unter 20 °C gekü ...

5.3.2 Bauteile ohne Tauwasser-Nachweis; Außenwände gegen Außenluft - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 20 f., Abschnitt 5.3.2
5.3.2.1 Wände aus Mauerwerk oder Beton. Wände aus Mauerwerk nach DIN EN 1996-1-1, Wände aus Normalbeton nach DIN EN 206 bzw. DIN 1045-2 Wände aus gefügedichtem Leichtbeton nach DIN 1045-2, DIN EN 206 und DIN EN 1992-1-1, Wände aus haufwerksporigem L ...

5.3.3 Bauteile ohne Tauwasser-Nachweis; Erdberührte Außenbauteile mit Abdichtung DIN 18533 - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 22, Abschnitt 5.3.3
5.3.3.1 Erdberührte Kelleraußenwände. Erdberührte Kelleraußenwände mit Bauwerksabdichtung, aus einschaligem wärmedämmendem Mauerwerk oder Mauerwerk/Beton mit Perimeterdämmung. 5.3.3.2 Bodenplatten mit Perimeterdämmung. Bodenplatten mit Perimeter ...

5.3.4.1 Bauteile ohne Tauwasser-Nachweis; Dächer; Allgemeines - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 22 ff., Abschnitt 5.3.4.1
Dachdeckungen müssen regensicher sein. Kennzeichnend dafür sind die sich überlappenden Deckwerkstoffe, z. B. Dachziegel, Dachsteine, Schiefer, Metallbleche und die Einhaltung der Regeldachneigung. Bei Dächern mit Dachdeckungen müssen in der Regel zus ...

5.3.4.2.1 Bauteile ohne Tauwasser-Nachweis; Dächer nicht belüftet - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 24, Abschnitt 5.3.4.2.1
Der Wärmedurchlasswiderstand der Bauteilschichten unterhalb einer raumseitigen diffusionsbegrenzenden Schicht (ggf. auch Luftdichtheitsschicht) darf bei Dächern ohne rechnerischen Nachweis nach Bild 4, ...

5.3.4.2.2 Nicht belüftete Dächer mit Zwischensparrendämmung und ggf. Aufsparrendämmung - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 25 f., Abschnitt 5.3.4.2.2
Tabelle 3 - Zuordnung der sd - Werte für Dächer nach Bild 4 und Bild 5: Zeile | Wass ...

5.3.4.2.3 Nicht belüftete Dächer mit Zwischensparrendämmung in Kombination mit Aufsparrendämmung - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 26, Abschnitt 5.3.4.2.3
Die Dacheindeckung/-abdichtung in Schicht 1 muss einen mittleren oder dunkleren Farbton nach Tabelle D.2 aufweisen, damit eine entsprechende Erwärmung und Rücktrocknung ...

5.3.4.2.4 Nicht belüftete Dächer mit Zwischensparrendämmung und ruhender Luftschicht - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 27, Abschnitt 5.3.4.2.4
Die Dacheindeckung/-abdichtung in Schicht1 muss einen mittleren oder dunkleren Farbton nach Tabelle D.2 aufweisen, damit eine entsprechende Erwärmung und Rücktrocknung d ...

5.3.4.2.5 Nicht belüftete Dächer mit Aufsparrendämmung aus Hartschaum in Kombination mit Zwischensparrendämmung - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 28, Abschnitt 5.3.4.2.5
Die Dacheindeckung/-abdichtung muss einen mittleren oder dunkleren Farbton nach Tabelle D.2 aufweisen, damit eine entsprechende Erwärmung und Rücktrocknung der Konstruktionen möglich ist. In diese Kategorie fallen u.a. mittelgraue, rote und dunk ...

5.3.4.2.6 Nicht belüftete Dächer mit Aufsparrendämmung aus Hartschaum in Kombination mit Zwischensparrendämmung, ohne Schalung auf den Sparren - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 29, Abschnitt 5.3.4.2.6
Die Dacheindeckung/-abdichtung muss einen mittleren oder dunkleren Farbton nach Tabelle D.2 aufweisen, damit eine entsprechende Erwärmung und Rücktrocknung der Konstruktionen möglich ist. In diese Kategorie fallen u.a. mittelgraue, rote und dunk ...

5.3.4.2.7 Nicht belüftete Dächer mit Aufsparrendämmung aus Hartschaum in Kombination mit Zwischensparrendämmung, mit Schalung auf den Sparren - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 30, Abschnitt 5.3.4.2.7
Die Dacheindeckung/-abdichtung muss einen mittleren oder dunkleren Farbton nach Tabelle D.2 aufweisen, damit eine entsprechende Erwärmung und Rücktrocknung der Konstruktionen möglich ist. In diese Kategorie fallen u.a. mittelgraue, rote und dunk ...

5.3.4.2.8 Nicht belüftete, bestehende Dächer mit von außen in das Gefach eingelegter und über den Sparren geführter Schicht - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 31, Abschnitt 5.3.4.2.8
Die Dacheindeckung/-abdichtung muss einen mittleren oder dunkleren Farbton nach Tabelle D.2 aufweisen, damit eine entsprechende Erwärmung und Rücktrocknung der Kons ...

5.3.4.2.9 Nicht belüftete Dächer mit diffusionsdichter Untersparrendämmung - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 31 f., Abschnitt 5.3.4.2.9
Der Wert sd darf ...

5.3.4.2.10 Nicht belüftete Dächer mit Dachabdichtung und Dämmebene oberhalb der Tragkonstruktion - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 32 f., Abschnitt 5.3.4.2.10
Der Wert sd,i muss mindestens 100 m betragen. Werden diffusionssperrende oder diffusionsdichte Dämmstoffe auf Massivdecken in vollflächigen Klebemassen verlegt, dann kann auf eine zusätzliche diffusionshemmende Schichtzwischen Dämmung und Massiv ...

5.3.4.2.11 Nicht belüftete Dächer mit Dachabdichtung bei Gebäudehöhen ≤ 10 m - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 34 f., Abschnitt 5.3.4.2.11
Bei Aufbauten ohne Dachbelag kann nur unter Verwendung einer Dachabdichtung mit kurzwelliger Strahlungsabsorptionszahl ≥ 0,9 (z.B. schwarze Abdichtung) bei Gebäudehöhen ≤8 m die Wärmedämmung im Gefach (Tragebene) auf höchstens 60% des Gesamtwa ...

5.3.4.2.12 Bauteile ohne Tauwasser-Nachweis; Dächer nicht belüftet aus Porenbeton DIN EN 12602 - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 35, Abschnitt 5.3.4.2.12
Nicht belüftete Dächer aus Porenbeton nach DIN EN 12602 ...

5.3.4.2.13 Bauteile ohne Tauwasser-Nachweis; Dächer nicht belüftet, „Umkehrdächer“ - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 35, Abschnitt 5.3.4.2.13
Bei leichter Unterkonstruktion mit einer flächenbezogenen ...

5.3.4.3 Bauteile ohne Tauwasser-Nachweis; Dächer belüftet - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 35 f., Abschnitt 5.3.4.3
5.3.4.3.1 Allgemeines. Die folgenden belüfteten Dächer bedürfen keines rechnerischen Nachweises. 5.3.4.3.2 Belüftete Dächer mit einer Dachneigung < 5° und einer Luftraumlänge (Spar ...

5.3.5 Bauteile ohne Tauwasser-Nachweis; Oberste Geschossdecken als Systemgrenze zwischen beheiztem und unbeheiztem Bereich - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 36 f., Abschnitt 5.3.5
5.3.5.1 Allgemeines. Oberste Geschossdecken, welche die alleinige thermische Gebäudehülle mit Luftdichtheitsebene (inklusive zum Beispiel Einschubtreppen) darstellen, sind nachweisfrei, wenn nachfolgende Bedingungen erfüllt sind: Der Dachraum ist ...

6.1 Schlagregenschutz von Wänden; Allgemeines - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 38, Abschnitt 6.1
Schlagregenbeanspruchungen von Wänden entstehen bei Regen und gleichzeitiger Windanströmung auf die Fassade. Das auftreffende Regenwasser kann durch kapillare Saugwirkung der Oberfläche in die Wand aufgenommen werden oder infolge des Staudrucks z. ...

6.2 Schlagregenschutz von Wänden; Beanspruchungsgruppen - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 38 f., Abschnitt 6.2
6.2.1 Allgemeines. Zur überschlägigen Ermittlung der Beanspruchungsgruppen ist die Übersichtskarte zur Schlagregenbeanspruchung nach Bild 18 zu verwenden. Lokale Abweichungen sind möglich und müssen im Einzelfall berücksichtigt werden. Wenn die ...

Bild 18 Übersichtskarte zur Schlagregenbeanspruchung in Deutschland - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 39, Abschnitt Bild 18
...

6.3 Schlagregenschutz von Wänden; Schutzprinzipien - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 40, Abschnitt 6.3
Der Schlagregenschutz einer Außenwand kann durch verschiedene Schutzmechanismen sichergestellt werden. In Frage kommen z.B. folgend aufgeführte Schutzprinzipien: Ausreichend schlagregensichere Oberfläche bzw. Oberflächenbeschichtung. Dieses Schutzpr ...

6.4 Schlagregenschutz von Wänden; Putze und Beschichtungen - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 40, Abschnitt 6.4
Die Regenschutzwirkung von Putzen und Beschichtungen an Fassaden wird durch deren Wasseraufnahmekoeffizienten Ww, zu bestimmen nach DIN EN ISO 15148, deren wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke s ...

6.5 Schlagregenschutz von Wänden; Beispiele und Hinweise zur Erfüllung - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 41 ff., Abschnitt 6.5
6.5.1 Außenwände. Beispiele für die Anwendung von Wandbauarten in Abhängigkeit von der Schlagregenbeanspruchung sind in Tabelle 6 angegeben. Andere Bauausführungen entsprechend gesicherten praktischen Erfahrungen sind ebenso zulässig. Tabelle 6 — ...

7 Hinweise zur Luftdichtheit - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 43, Abschnitt 7
Wände und Dächer müssen luftdicht sein, um eine Durchströmung und Mitführung von Raumluftfeuchte, die zu Tauwasserbildung in der Konstruktion führen kann, zu unterbinden. Dies gilt auch für Anschlüsse und Durchdringungen ...

Anhang A.1 Kritische Luftfeuchte an Bauteiloberflächen - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsverfahren

Seite 44 ff., Abschnitt Anhang A.1
A.1.1 Allgemeines. Um kritische Werte der Luftfeuchte an Oberflächen nach Abschnitt 5.1.1 zu vermeiden, ist dafür zu sorgen, dass ausreichende Wärmedurchlasswiderstände der Konstruktion eingehalten werden. Der erforderliche Wärmeschutz ergibt si ...

Anhang A.2.1 Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen; Allgemeines - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsverfahren

Seite 47 f., Abschnitt Anhang A.2.1
Zur Berechnung diffusionsbedingter Tauwasser- und Verdunstungswassermassen in ebenen Bauteilquerschnitten wird in DIN EN ISO 13788 ein Monatsbilanzverfahren für eindimensionale Diffusionsströme angegeben. Dieses Verfahren erfordert die Vorgabe von ...

Anhang A.2.2 Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen; Randbedingungen - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsverfahren

Seite 48, Abschnitt Anhang A.2.2
Im Rahmen der erforderlichen nationalen Festlegung von Klimarandbedingungen für die Verfahren sind die Klimawerte für das Periodenbilanzverfahren in diesem Dokument nach Tabelle A.3 zu verwenden. Bei der Anwendung des Monatsbilanzverfahrens gelten ...

Anhang A.2.3 Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen; Hinweise zu Stoffeigenschaften - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsverfahren

Seite 48 f., Abschnitt Anhang A.2.3
Die in DIN 4108-4, DIN EN ISO 10456 aufgeführte Angabe von zwei μ-Werten deckt Streubreiten bzw. praktisch auftretende unterschiedliche Feuchtezustände ab. Im Rechenverfahren ist der für die jeweilige Schichtposition in der Tauperiode ungünstigere ...

Anhang A.2.4 Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen; Vorgehensweise - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsverfahren

Seite 49 f., Abschnitt Anhang A.2.4
Für den Nachweis der Tauwasserfreiheit bzw. der Zulässigkeit rechnerisch festgestellter Tauwassermassen in einem Bauteil infolge der zugrunde zu legenden Klimabedingungen darf. nach dem Monatsbilanzverfahren nach DIN EN ISO 13788, , oder al ...

Anhang A.2.5 Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen; Tauwassermasse - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsverfahren

Seite 50 ff., Abschnitt Anhang A.2.5
A.2.5.1 Allgemeines. Tauwasserbildung kann im Inneren von Bauteilen nur dann auftreten, wenn Wasserdampfdiffusion infolge unterschiedlicher Dampfdrücke auf beiden Seiten des Bauteils stattfindet, ein Temperaturgefälle über den Bauteilquerschnitt v ...

Anhang A.2.6 Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen; Verdunstung und Verdunstungsmasse - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsverfahren

Seite 52 ff., Abschnitt Anhang A.2.6
A.2.6.1 Allgemeines. Hat sich während der Tauperiode Tauwasser an einer oder an mehreren Schichtgrenzen gebildet, so ist dort der Dampfdruck während der Verdunstungsperiode gleich dem Sättigungsdampfdruck im Tauwasserbereich für die Verdunstungsp ...

Anhang B.1 Berechnungsbeispiel; Allgemeines - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 57, Abschnitt Anhang B.1
Nachfolgend wird an einer sanierten Außenwand mit Wärmedämm-Verbundsystem und zusätzlicher Innendämmung gezeigt, wie die diffusionstechnische Bewertung von Außenbauteilen durch Untersuchung auf innere Tauwasserbildung und Verdunstung infolge von ...

Anhang B.2 Berechnungsbeispiel; Konstruktionsaufbau und Ausgangsdaten - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 57 ff., Abschnitt Anhang B.2
B.2.1 Allgemeines. Für Konstruktionsaufbau und Ausgangsdaten siehe Bild B.1 und Tabelle B.1. B.2.2 Konstruktion: Außenwand mit vorhandenem WDVS und nachträglicher Innendämmung. ANMERKUNG Eine Außenwand mit vorhandenem Wärmedämm-Verbundsystem (WDV ...

Anhang B.3 Berechnungsbeispiel; Tauwasserbildung im Querschnitt - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 59 ff., Abschnitt Anhang B.3
B.3.1 Allgemeines. Für Überprüfung auf Tauwasserbildung im Querschnitt siehe Tabelle B.2, Tabelle B.3 und Tabelle B.4. Die Bestimmung eventueller Tauwasserebenen ergibt sich nach Tabelle B.3. B.3.2 Randbedingungen. Tauperiode; Innenklima im Winte ...

Anhang B.4 Berechnungsbeispiel; Diffusionsdiagramme für Tau- und Verdunstungsperiode - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 61 f., Abschnitt Anhang B.4
B.4.1 Allgemeines. Für Diffusionsdiagramme für Tau- und Verdunstungsperiode siehe Bild B.2 und Bild B.3. B.4.2 Diffusionsdiagramm Bild B.2 für die Tauperiode (Dezember bis Februar). Die sd-Werte der Bauteilschichten sind in Abschnitt B.2, die Werte ...

Anhang B.5 Berechnungsbeispiel; Berechnung der Tauwasser- und Verdunstungsmassen - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 62 f., Abschnitt Anhang B.5
B.5.1 Allgemeines. Für Berechnung der Tauwasser- und Verdunstungsmassen siehe Tabelle B.4 und Tabelle B.5. B.5.2 Berechnung der Tauwassermassen im Winter (Tauperiode Dezember bis Februar). Es findet Tauwasserausfall in zwei Ebenen statt, entsprechen ...

Anhang B.6 Berechnungsbeispiel; Bewertung - Klimabedingter Feuchteschutz

Seite 63 f., Abschnitt Anhang B.6
Feststellungen und Anforderungen: Es findet Tauwasserausfall in zwei Ebenen statt (Fall c), und zwar in den Schichtgrenzen zwischen den Schichten 2 und 3 sowie zwischen den Schichten 4 und 5 statt. Von beiden an die jeweiligen Tauwasserebenen angre ...

Anhang C.1 Wärmeschutztechnische Größen und Temperaturverteilung - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsgrundlagen

Seite 65 ff., Abschnitt Anhang C.1
C.1.1 Allgemeines. Die in C.1.2 bis C.1.6 angegebenen Gleichungen und Hinweise auf Berechnungen beziehen sich auf plattenförmige, ein- oder mehrschichtige Bauteile mit planparallelen Oberflächen bzw. Schichtgrenzen und eindimensionale, zeitlich kon ...

Anhang C.2 Feuchteschutztechnische Größen und Dampfdruckverteilungen - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsgrundlagen

Seite 67 ff., Abschnitt Anhang C.2
C.2.1 Allgemeines. Die in C.2.2 bis C.2.4 angegebenen Gleichungen und Hinweise auf Berechnungen beziehen sich auf plattenförmige, ein- oder mehrschichtige Bauteile mit planparallelen Oberflächen bzw. Schichtgrenzen und eindimensionale, zeitlich kon ...

Anhang C.3 Wasserdampfteildruck und Luftfeuchte - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsgrundlagen

Seite 71, Abschnitt Anhang C.3
Die Beziehung zwischen Wasserdampfteildruck p, in Pa, und volumenbezogener (absoluter) Luftfeuchte v, in kg/m³, wird durch die so genannte Gasgleichung [siehe Gleichung (C.12)] ausgedrückt: Die Differenz zwischen raum- und außenseitigem Wasserdampf ...

Anhang C.4 Sättigungsdampfdruck und Taupunkttemperatur - Klimabedingter Feuchteschutz; Berechnungsgrundlagen

Seite 71 ff., Abschnitt Anhang C.4
Der Sättigungsdampfdruck von Wasser wird in Abhängigkeit von der Temperatur für die Bereiche über Wasser bzw. über Eis nach folgenden empirischen Gleichungen (C.15) und (C.16) berechnet: Aus der Umkehrung der Gleichungen können die Temperaturen ber ...

Anhang D Feuchteschutzbemessung durch hygrothermische Simulation

Seite 76 ff., Abschnitt Anhang D
D.1 Allgemeines. Seit den 90er-Jahren sind eine Reihe von Computermodellen zur Durchführung hygrothermischer Berechnungen entwickelt worden. Derartige Modelle ermöglichen einen größeren Detailierungsgrad und eine größere Anwendungsbreite als das vere ...

Verwandte Normen zu DIN 4108-3 sind

Stichworte in Zusammenhang mit DIN 4108-3

Energieeinsparung, Feuchteschutz, Tauwasserbildung, Wärmeschutz, Wärmeschutznorm
DIN 4108-3, Ausgabe 2024-03: Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden - Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz - Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für Planung und Ausführung.
Das sagen unsere Kunden
Christoph Geisenheyner über Baunormenlexikon
"Als Architekt nutze ich das Baunormenlexikon schon seit vielen Jahren, sowohl in der Entwurfsplanung, vor allem aber in der Ausführungsplanung und Ausschreibung. Das gilt analog für unsere Tragwerksplanung. Für mich ist es ein unerlässliches und zuverlässiges Planungswerkzeug geworden. Überzeugend finde ich nach wie vor die unschlagbare Aktualität der DIN-Normen-Zitate und die Schnelligkeit, mit der ich dank der präzisen Suche benötigte Normenausschnitte finde. Als Onlinedienst kann ich Baunormenlexikon flexibel an jedem Arbeitsort nutzen. Es erschließt sich intuitiv, kommt auf den Punkt und verzichtet auf Schnickschnack." Christoph Geisenheyner Architekt, Weimar www.brameygroup.de
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