DIN EN 1264-2, Ausgabe 2013-03
Norm

DIN EN 1264-2 | 2013-03

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung - Teil 2: Fußbodenheizung: Prüfverfahren für die Bestimmung der Wärmeleistung unter Benutzung von Berechnungsmethoden und experimentellen Methoden

Diese Norm legt die Randbedingungen und die Prüfverfahren für die Bestimmung der Wärmeleistung von Warmwasser-Fußbodenheizsystemen in Abhängigkeit von der Differenz zwischen der Heizmittel und der Raumtemperatur fest. Die Norm ist auf den kommerziellen Handel und das praktische Ingenieurwesen anzuwenden, sofern geprüfte und zertifizierbare Werte für die Wärmeleistung erforderlich sind.
Die Wärmeleistung wird durch ein Berechnungsverfahren und ein experimentelles Verfahren geprüft. Das Berechnungsverfahren ist auf Systeme anwendbar, die den Definitionen nach DIN EN 1264-1 entsprechen. Bei Systemen, die diesen Definitionen nicht entsprechen, ist das experimentelle Verfahren anzuwenden. Das Berechnungsverfahren und das experimentelle Verfahren entsprechen einander und liefern korrelierende, adäquate Prüfergebnisse. Als Prüfergebnisse werden die spezifische Normwärmeleistung mit der zugehörigen Normdifferenz zwischen der Heizmittel- und der Raumtemperatur sowie Kennlinienfelder für die Beziehung zwischen der spezifischen Wärmeleistung und der Differenz zwischen der Heizmittel- und der Raumtemperatur in Abhängigkeit von weiteren Parametern angegeben.
Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 130/WG 9 "Fußbodenheizung - Systeme und Komponenten" (Sekretariat: DIN, Deutschland) im Europäischen Komitee für Normung (CEN) ausgearbeitet. Der NA 041-01-69-15 AK "Integrierte Flächenheizungen und -kühlungen (SpA CEN/TC 130/WG 9)" des Normenausschusses Heiz- und Raumlufttechnik (NHRS) im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. war an der Erarbeitung dieser Norm beteiligt.

Inhaltsverzeichnis DIN EN 1264-2:

Änderungen
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe und Symbole
4 Thermische Randbedingungen
5 Unterlagen für die Prüfung
6 Berechnung der spezifischen Wärmeleistung (Kennlinien und Grenzkurven)
6.1 Allgemeiner Ansatz
6.2 Systeme mit Rohren innerhalb des Estrichs (Typ A und Typ C)
6.3 Systeme mit Rohren unter dem Estrich oder Holzfußboden (Typ B)
6.4 Systeme mit Flächenelementen (Typ D)
6.5 Grenzwerte der spezifischen Wärmeleistung
6.6 Einfluss von Rohrwerkstoff, Rohrwanddicke und Rohrummantelung auf die spezifische Wärmeleistung
6.7 Wärmeleitfähigkeit des Estrichs mit Einbauten
7 Wärmeleitfähigkeit der Werkstoffe
8 Wärmeverlust nach unten
9 Experimentelles Verfahren für die Bestimmung der Wärmeleistung von Systemen, die nicht nach Abschnitt 6 berechnet werden können
10 Experimentelles Verfahren zur Bestimmung des wirksamen Wärmewiderstands von Teppichen
11 Prüfbericht
12 Prüfsystem
Anhang A (normativ) Bilder und Tabellen
Anhang B (informativ) Experimentelles Verfahren für die Bestimmung von Parameter zur Anwendung in EN 15377-1:2005, Anhang C
Anhang C (informativ) Einfluss der Wärmeübertragungskoeffizienten im Rohr auf die spezifische Wärmeleistung

Die wesentlichen Abschnitte der DIN EN 1264-2 im Originaltext:

Änderungen DIN EN 1264-2

Gegenüber DIN EN 1264-2:2009-01 wurden folgende Änderungen vorgenomm ...

1 Anwendungsbereich DIN EN 1264-2

Seite 5, Abschnitt 1
Diese Europäische Norm legt die Randbedingungen und die Prüfverfahren für die Bestimmung der Wärmeleistung von Warmwasser-Fußbodenheizsystemen in Abhängigkeit von der Differenz zwischen der Heizmittel- und der Raumtemperatur fest. Die vorliegende Nor ...

5 Prüfungsunterlagen - Fußbodenheizungen

Seite 6, Abschnitt 5
Für die Bestimmung der Wärmeleistung werden die Unterlagen des Lieferers des Systems zugrunde gelegt. Folgende Unterlagen sind bereitzustellen: Einbauzeichnung (Schnitt) des Fußbodenheizsystems über zwei Rohrteilungen, einschließlich der Randzone un ...

6.1 Spezifische Wärmeleistung; Allgemeiner Ansatz - Fußbodenheizungen

Seite 7, Abschnitt 6.1
Die spezifische Wärmeleistung q an einer Fußbodenoberfläche wird durch folgende Parameter bestimmt: Rohrteilung T;, Dicke su und Wärmeleitfähigkeit λE der Schicht über dem Rohr;, Wärmeleitwiderstand des Fußbodenbelags Rλ,B;, ...

6.2 Spezifische Wärmeleistung; Typ A und Typ C - Fußbodenheizungen

Seite 8 f., Abschnitt 6.2
Bei diesen Systemen (siehe Bild A.2) werden die Kennlinien nach Gleichung (4a) berechnet. Das Potenzprodukt vor der Temperaturdifferenz Δ ϑH wird als äquivalenter Wärmedurchgangskoeffizient KH bezeichnet, wodurch sich folgende abgekürzte Form des Au ...

6.3 Spezifische Wärmeleistung; Typ B - Fußbodenheizungen

Seite 9 f., Abschnitt 6.3
Bei diesen Systemen (siehe Bild A.3) werden die variable Dicke su der Lastverteilschicht und deren variable Wärmeleitfähigkeit λE durch den Faktor au erfasst. Der Rohrdurchmesser hat keine Auswirkungen. Der Kontakt zwischen dem Heizrohr und der Wä ...

6.5 Spezifische Wärmeleistung; Grenzwerte - Fußbodenheizungen

Seite 11 ff., Abschnitt 6.5
Das Prinzip des Verfahrens zur Bestimmung der Grenzwerte der spezifischen Wärmeleistung ist in Bild A.5 dargestellt. Die Grenzkurve (siehe Bild A.5) gibt die Beziehung zwischen spezifischer Wärmeleistung und Temperaturdifferenz zwischen Heizmittel un ...

6.6 Spezifische Wärmeleistung; Einfluss von Rohrwerkstoff, -wanddicke, -ummantelung - Fußbodenheizungen

Seite 13, Abschnitt 6.6
Die Faktoren B0 sind in den Gleichungen (4a) und (11) für eine Wärmeleitfähigkeit des Rohres λR,0 = 0,35 W/(m · K) und eine Wanddicke sR,0 = 0,002 m festgelegt. Bei anderen Werkstoffen (siehe Tabelle A.13) mit einer Wärmeleitfähigkeit des Rohrwerkst ...

6.7 Spezifische Wärmeleistung; Wärmeleitfähigkeit des Estrichs mit Einbauten - Fußbodenheizungen

Seite 13, Abschnitt 6.7
Bei Systemplatten für Systeme nach Typ A wird durch Einbauten (z. B. durch Haltenoppen oder ähnl ...

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