Norm

DIN/TS 18599-2 | 2025-10

Energetische Bewertung von Gebäuden - Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung - Teil 2: Nutzenergiebedarf für Heizen und Kühlen von Gebäudezonen

Norm ist Ersatz für   DIN V 18599-2 [2018-09]
Die Reihe DIN/TS 18599 stellt ein Verfahren zur Durchführung der Gesamtenergiebilanz von Gebäuden bereit. Der aufgezeigte Algorithmus ist anwendbar für die energetische Bilanzierung von:
  • Wohn- und Nichtwohnbauten;
  • Neubauten und Bestandsbauten.
Die Vorgehensweise der Bilanzierung ist geeignet für:
  • eine Energiebedarfsbilanzierung von Gebäuden mit teilweise festgelegten Randbedingungen;
  • eine allgemeine, ingenieurmäßige Energiebedarfsbilanzierung von Gebäuden mit frei wählbaren Randbedingungen, z.B. mit dem Ziel des Abgleichs zwischen Energiebedarf und Energieverbrauch (Bedarfs-Verbrauchs-Abgleich).
Die Bilanzierung umfasst die Energiebedarfe für
  • die Heizung,
  • die Lüftung,
  • die Klimatisierung (einschließlich Kühlung und Befeuchtung),
  • die Trinkwarmwasserversorgung, und
  • die Beleuchtung
von Gebäuden einschließlich der Stromaufwendungen (Hilfsenergien), die unmittelbar mit der Energieversorgung zusammenhängen.

Inhaltsverzeichnis DIN/TS 18599-2:

Änderungen
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe, Symbole und Einheiten
3.1 Begriffe
3.2 Symbole, Einheiten und Indizes
4 Verknüpfung der Teile der Reihe DIN/TS 18599
4.1 Allgemeines
4.2 Eingangsgrößen aus anderen Teilen der Reihe DIN/TS 18599
4.3 Ausgangsgrößen für andere Teile der Reihe DIN/TS 18599
4.4 Ermittlung des Endenergiebedarfs für verschiedene Anlagensysteme nach der Reihe DIN/TS 18599
5 Monatsbilanzverfahren
5.1 Grundlagen des Bilanzverfahrens
5.2 Bilanzgleichungen für den Heizwärme- und den Kühlbedarf der Gebäudezone
5.3 Wärmesenken
5.4 Wärmequellen
5.5 Ausnutzung der Wärmequellen
6 Bestimmung der Einzelgrößen für das Monatsbilanzverfahren
6.1 Anzusetzende Raumtemperaturen
6.1.1 Allgemeines
6.1.2 Bilanz-Innentemperatur für den Heizwärmebedarf
6.1.3 Bilanz-Innentemperatur für den Kühlbedarf
6.1.4 Temperatur einer angrenzenden unbeheizten oder ungekühlten Zone
6.1.5 Temperatur einer angrenzenden beheizten oder gekühlten Zone
6.2 Transmissionswärmesenken/-quellen
6.2.1 Direkte Transmission nach außen
6.2.2 Transmission durch unbeheizte oder ungekühlte Räume nach außen
6.2.3 Transmission zu angrenzenden beheizten oder gekühlten Gebäudezonen
6.2.4 Transmission über das Erdreich
6.2.5 Transmission über Wärmebrücken
6.3 Lüftungswärmesenken/-quellen
6.4 Strahlungswärmequellen und -senken
6.4.1 Wärmequellen durch solare Einstrahlung durch transparente Flächen
6.4.2 Solare Wärmeeinträge über opake Bauteile
6.4.3 Solare Wärmeeinträge über unbeheizte oder ungekühlte Glasvorbauten
6.5 IntInterne Wärme- und Kältequellen
6.6 Übertrag gespeicherter Wärme zwischen Nutzungs- und Nichtnutzungstagen
6.7 Ausnutzungsgrad für Wärmequellen
Anhang A (normativ) Verschattungsfaktoren und bewegliche Sonnenschutzvorrichtungen
A.1 Allgemeines
A.2 Abminderungsfaktoren der baulichen Verschattung
A.3 Bewertung von beweglichen Sonnenschutzvorrichtungen
Anhang B (normativ ) Maximale Heizlast in der Gebäudezone
B.1 Allgemeines
B.2 Berechnung der maximalen Heizlast Φh,maxfür den Auslegungstag (ohne mechanische Lüftung)
B.3 Auslegungsbedingungen
B.4 Erforderliche maximale Heizlast unter Berücksichtigung der mechanischen Lüftungsanlage
Anhang C (normativ) Maximale Kühllast in der Gebäudezone
C.1 Allgemeines
C.2 Berechnung der erforderlichen maximalen Kühllast
C.3 Auslegungsbedingungen
C.4 Berechnung der Wärmequellen und -senken unter Auslegungsbedingungen
C.5 Erforderliche Kühllast in der Gebäudezone unter Berücksichtigung der mechanischen Lüftungsanlage
Anhang D (normativ) Berechnung der monatlichen Heiz- und Kühlzeit
Anhang E (normativ) Standardwerte für Volumenströme raumlufttechnischer Anlagen
Anhang F (normativ) Spezifischer Wärmetransferkoeffizient für Transmission und Bilanzkennwert zur Bewertung der energetischen Qualität transparenter Bauteile
Anhang G (informativ) Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten für transparente Bauteile mit äußeren und inneren Abschlüssen
G.1 Effektiver Wärmedurchgangskoeffizient eines transparenten Bauteils
G.2 Zusätzlicher Wärmedurchlasswiderstand bei geschlossenen Abschlüssen
G.3 Anteil der akkumulierten Temperaturdifferenz für den Zeitraum mit geschlossenem Abschluss
Anhang H (normativ) Berechnung eines projektbezogenen Wärmebrückenzuschlags ∆UWB
Anhang I (normativ) Fallunterscheidung für die Ermittlung des längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten
Tabelle 6 Berechnungswerte der Temperatur-Korrekturfaktoren von Bauteilen des unteren Gebäudeabschlusses

LizenzpflichtigDie wesentlichen Abschnitte der DIN/TS 18599-2 im Originaltext:

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Änderungen DIN/TS 18599-2

Abschnitt
Gegenüber DIN V 18599-2:2018-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen: redaktionelle Überarbeitungen, insbesondere Aktualisierung von Begriffen, Symbolen und Einheiten, Aktualisierung von Norm- und Literaturbezügen; Bestimmung des Anteils der mi ...

1 Anwendungsbereich DIN/TS 18599-2

Seite 9 f., Abschnitt 1
Die Reihe DIN/TS 18599 stellt ein Verfahren zur Durchführung der Gesamtenergiebilanz von Gebäuden bereit. Der aufgezeigte Algorithmus ist anwendbar für die energetische Bilanzierung von: Wohn- und Nichtwohnbauten; Neubauten und Bestandsbauten. ...

3.1 Begriffe DIN/TS 18599-2

Seite 13, Abschnitt 3.1
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Begriffe nach DIN EN ISO 52016-1, DIN EN ISO 6946, DIN EN ISO 7345 und DIN EN ISO 9288 und die folgenden Begriffe. DIN und DKE stellen terminologische Datenbanken für die Verwendung in der Normung unter ...

3.2 Symbole, Einheiten und Indizes DIN/TS 18599-2

Seite 13 ff., Abschnitt 3.2
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Symbole, Einheiten und Indizes nach Tabelle 1 und Tabelle 2. Tabelle 1 - Symbole, Einheiten: Symbol | Bedeutung | Übliche Einheit | Deutsch | English | A | Hüllfläche, Fläche eines Bauteils | area | m2 ...

4.1 Verknüpfung DIN/TS 18599; Allgemeines - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 20, Abschnitt 4.1
Die folgenden zwei untergeordneten Abschnitte. fassen notwendige Eingangsgrößen zur Anwendung des vorliegenden Dokuments zusamme ...

4.2 Eingangsgrößen aus anderen Teilen der Reihe DIN/TS 18599

Seite 21 f., Abschnitt 4.2
Die in Tabelle 3 angegebenen Eingangsgrößen aus den Teilen der Reihe DIN/TS 18599 werden für die Bilanz des Endenergie- und Primärenergiebedarfs benötigt (geordnet nach Quelle). Tabelle 3 - Eingangsgrößen aus anderen Teilen der Reihe DIN/TS 18599 ...

4.3 Ausgangsgrößen für andere Teile der Reihe DIN/TS 18599

Seite 23, Abschnitt 4.3
Für andere Teile der Reihe DIN/TS 18599 werden die in Tabelle 4 aufgeführten Ausgangsgrößen bereitgestellt. Tabelle 4 - Ausgangsgrößen für andere Teile der Reihe DIN/TS 18599: Bedeutung | Symbol | nach Abschnitt | Bezug | Nutzwärmebedarf in der ...

4.4 Ermittlung des Endenergiebedarfs - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 23 f., Abschnitt 4.4
Wärmequellen durch das Heiz- und Kühlsystem sind in Abhängigkeit von der Auslastung zu bestimmen. Hierzu sind der Heizwärme- und Kühlbedarf in einer ersten überschlägigen Bilanzierung der Wärmequellen und -senken ohne diese Wärmequellen zu b ...

5.1 Monatsbilanzverfahren; Grundlagen des Bilanzverfahrens - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 24 ff., Abschnitt 5.1
5.1.1 Bilanzgrenzen und Berechnungszeitraum. Bilanzraum ist die Gebäudezone. Die zu bilanzierenden Gebäudezonen werden nach DIN/TS 18599-1 festgelegt. Die Bilanzgrenzen werden durch die Bauteile der wärmeübertragenden Umfassungsfläche der Gebäu ...

5.2 Monatsbilanzverfahren; Bilanzgleichungen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 26 ff., Abschnitt 5.2
5.2.1 Allgemeines. Als Berechnungszeitraum für die Bilanzierung der Wärmequellen und Wärmesenken ist grundsätzlich ein mittlerer Tag eines Monats zu betrachten. Für Tage mit ausgewiesenen stark unterschiedlichen Betriebsbedingungen (z. B. Wochen ...

5.3 Monatsbilanzverfahren; Wärmesenken - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 30 ff., Abschnitt 5.3
5.3.1 Allgemeines. Der Gesamtbetrag der Wärmesenken Qsink setzt sich aus Transmissions- und Lüftungswärmesenken (Wärmeverlusten) sowie aus Kälteeinträgen von Lüftungsanlagen, internen Kältequellen in der Gebäudezone und Strahlungsverlusten z ...

5.4 Monatsbilanzverfahren; Wärmequellen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 34 ff., Abschnitt 5.4
5.4.1 Allgemeines. Der Gesamtbetrag der Wärmequellen Qsource setzt sich nach Gleichung (16) aus Wärmeeinträgen durch solare Einstrahlung, aus Transmissionswärmeeinträgen, aus Lüftungswärmeeinträgen durch freie und durch mechanische Lüftung ...

5.5 Monatsbilanzverfahren; Ausnutzung der Wärmequellen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 39 f., Abschnitt 5.5
5.5.1 Allgemeines. Die Bestimmung des Ausnutzungsgrades erfolgt zunächst überschlägig, ohne Berücksichtigung von internen Wärme- und Kälteeinträgen der Heiz- und Kühlsysteme. Der hiermit überschlägig ermittelte Nutzwärme- bzw. Nutzkältebe ...

6.1.1 Monatsbilanzverfahren; Anzusetzende Raumtemperaturen; Allgemeines - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 40 ff., Abschnitt 6.1.1
Die in der Bilanzierung anzusetzenden Raumtemperaturen sind räumlich und zeitlich gemittelte Temperaturen. Die räumliche Mittelung muss eine Mittelung über die Nettogrundfläche der betrachteten Gebäudezone beinhalten. Bei reinen Wohngebäuden is ...

6.1.2 Monatsbilanzverfahren; Bilanz-Innentemperatur für den Heizwärmebedarf - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 42 ff., Abschnitt 6.1.2
6.1.2.1 Allgemeines. In die Monatsbilanzierung des Heizwärmebedarfs ist im Regelfall der in DIN/TS 18599-10 angegebene gemittelte Monatswert der Raum-Solltemperatur für Heizung θi,h,soll einzusetzen. Zur Berücksichtigung eines zeitlich oder räuml ...

6.1.3 Monatsbilanzverfahren; Bilanz-Innentemperatur für den Kühlbedarf - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 46, Abschnitt 6.1.3
Der räumlich gemittelte Monatswert der Raum-Solltemperatur θi,c,soll für Kühlung ist in DIN/TS 18599-10 festgelegt. Über den Ausnutzungsgrad der Wärmequellen ist in den Bilanzgleichungen eine zugelassene Temperaturerhöhung über den Sollwert im ...

6.1.4 Monatsbilanzverfahren; Temperatur einer angrenzenden unbeheizten oder ungekühlten Zone - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 46 ff., Abschnitt 6.1.4
6.1.4.1 Allgemeines. Im Heizfall sind Wärmeströme durch angrenzende unbeheizte Räume entweder im Wärmedurchgangskoeffizienten nach außen ( U-Wert) nach DIN EN ISO 6946 zu berücksichtigen oder die Temperatur des unbeheizten Raumes ist zu berechne ...

6.2.1 Monatsbilanzverfahren; Direkte Transmission nach außen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 51 f., Abschnitt 6.2.1
6.2.1.1 Berechnung der Transmissionswärmesenken und -quellen nach außen. Transmissionswärmesenken und -quellen durch Bauteile, die die Gebäudezone nach außen begrenzen, sind zu berechnen. nach Gleichung (45) für θi > θe (Wärmesenke): , b ...

6.2.2 Monatsbilanzverfahren; Transmission durch unbeheizte oder ungekühlte Räume nach außen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 52 f., Abschnitt 6.2.2
Transmissionswärmesenken und -quellen nach außen durch unbeheizte oder ungekühlte Räume (z. B. Dachräume und Dachabseiten, Kellerräume oder kleine angrenzende Garagen oder Lagerräume) können wie direkte Transmissionswärmesenken und -quellen n ...

6.2.3 Monatsbilanzverfahren; Transmission zu angrenzenden beheizten oder gekühlten Gebäudezonen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 53 f., Abschnitt 6.2.3
Transmissionswärmesenken und -quellen durch Bauteile, die an Zonen mit unterschiedlich vorgegebener Innentemperatur grenzen, sind nur zu berücksichtigen, falls die Differenz zwischen den Soll-Raumtemperaturen beider Zonen 4 K überschreitet. Sie si ...

6.2.4 Monatsbilanzverfahren; Transmission über das Erdreich - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 54 f., Abschnitt 6.2.4
Bei nur beheizten Gebäudezonen kann die Berechnung der Transmissionswärmesenken oder -quellen über das Erdreich oder Kellergeschosse entsprechend der Transmission über unbeheizte Räume nach Abschnitt 6.2.2 mit dem vereinfachten Ansatz über Tem ...

6.2.5 Monatsbilanzverfahren; Transmission über Wärmebrücken - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 55 ff., Abschnitt 6.2.5
Der Wärmetransport über Wärmebrücken wird detailliert oder durch einen pauschalen Zuschlag bezogen auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche berücksichtigt. Der Wärmetransferkoeffizient für Transmission über zwei- und dreidimensionale Wä ...

6.3 Monatsbilanzverfahren; Lüftungswärmesenken/-quellen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 57 ff., Abschnitt 6.3
6.3.1 Infiltration. 6.3.1.1 Allgemeines. Wärmequellen und -senken durch Infiltration sind nach Gleichung (63) bzw. Gleichung (64) zu berechnen. Der Wärmetransferkoeffizient für Infiltration berechnet sich nach. cp,a ρa ist zu 0,34 Wh/(m3 ⋅ K) ...

6.4.1 Monatsbilanzverfahren; Wärmequellen durch solare Einstrahlung durch transparente Flächen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 72 ff., Abschnitt 6.4.1
Solare Wärmeeinträge QS,tr, die durch Fenster oder andere transparente Flächen in die beheizte oder gekühlte Gebäudezone gelangen, sind nach Gleichung (114) zu berechnen. Die mittleren monatlichen solaren Einstrahlungen IS sind in Abhängigkei ...

6.4.2 Monatsbilanzverfahren; Solare Wärmeeinträge über opake Bauteile - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 77 ff., Abschnitt 6.4.2
Wärmequellen und -senken infolge von solarer Einstrahlung auf opake Bauteile und der Abstrahlung langwelliger Strahlung von diesen Bauteilen sind nach Gleichung (119) bzw. Gleichung (120) zu berechnen (für Bauteile mit transparenter Wärmedämmung ...

6.4.3 Monatsbilanzverfahren; Solare Wärmeeinträge über unbeheizte oder ungekühlte Glasvorbauten - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 79 ff., Abschnitt 6.4.3
6.4.3.1 Allgemeines. Beheizte oder gekühlte Wintergärten oder Glasvorbauten ohne Trennwand zur angrenzenden Zone sind wie beheizte oder gekühlte Gebäudezonen zu berechnen. Hinweise zur Berechnung von Glasdoppelfassaden sind in Abschnitt 6.4.3.4 ...

6.5 Monatsbilanzverfahren; Interne Wärme- und Kältequellen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 83 ff., Abschnitt 6.5
6.5.1 Interne Wärmequellen in Wohngebäuden. Für Wohngebäude sind interne Wärmequellen durch Personen, Arbeitshilfen und Beleuchtung zusammenzufassen. Wärmequellen durch den Betrieb von Heizungsanlagen sind getrennt auszuweisen. Kältequellen sind ...

6.6 Monatsbilanzverfahren; Übertrag gespeicherter Wärme zwischen Nutzungs- und Nichtnutzungstagen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 87 ff., Abschnitt 6.6
Die am Wochenende oder bei Ferienbetrieb aus den Bauteilen entspeicherte und an Nutzungstagen gespeicherte Wärmemenge ist. für die Nichtnutzungstage vom Heizwärmebedarf der Nichtnutzungstage abzuziehen, für die Nutzungstage in der Heizwärmebil ...

6.7 Monatsbilanzverfahren; Ausnutzungsgrad für Wärmequellen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 89 ff., Abschnitt 6.7
. Die wirksame Wärmekapazität Cwirk ist nach DIN EN ISO 13786 zu berechnen. In der Regel ist das vereinfachte Verfahren nach DIN EN ISO 13786:2018-04, Anhang C, zu verwenden (10-cm-Regel). Für Bauteile mit thermisch abgedeckten Speichermassen (z. ...

Anhang A.1 Verschattungsfaktoren und bewegliche Sonnenschutzvorichtungen; Allgemeines - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 93, Abschnitt Anhang A.1
Die Faktoren der baulichen Verschattung und die Aktivierung der Sonnenschutzvorrichtung gehen in die Berechnung des effektiven Gesamtenergiedurchlassgra ...

Anhang A.2 Verschattungsfaktoren und bewegliche Sonnenschutzvorrichtungen; Abminderungsfaktoren der baulichen Verschattung - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 93 ff., Abschnitt Anhang A.2
Unter der baulichen Verschattung ist zu berücksichtigen: die Verschattung durch andere Gebäude (Horizontverschattung, Fh-Werte siehe Tabelle A.1); , die Verschattung durch Topographie (z. B. Hügel, Bäume usw.), ebenso Horizontverschattung ...

Anhang A.3 Bewertung von beweglichen Sonnenschutzvorrichtungen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 99, Abschnitt Anhang A.3
Der effektive Gesamtenergiedurchlassgrad für Gläser mit beweglicher Sonnenschutzvorrichtung ist nach Gleichung (117) zu ermitteln. Der Parameter a, der die Aktivierung des Sonnenschutzes bewertet, ist abhängig von der Ausrichtung und Neigung der B ...

Anhang B.1 Maximale Heizlast in der Gebäudezone; Allgemeines - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 100, Abschnitt Anhang B.1
Die maximale Heizlast in der Gebäudezone wird benötigt, um in DIN/TS 18599-5 bis DIN/TS 18599-9 die Auslastung der Anlagenkomponenten und damit deren Endenergiebedarf ermitteln zu können. Die maximal erforderliche Heizlast in der Gebäudezone ist ...

Anhang B.2 Berechnung der maximalen Heizlast - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 100 f., Abschnitt Anhang B.2
...

Anhang B.3 Auslegungsbedingungen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 101, Abschnitt Anhang B.3
Folgende Randbedingungen sind zu berücksichtigen: Die klimatischen Bedingungen ( θe,min) des Auslegungstages für den Heizfall gelten nach DIN/TS 18599-10; , interne und solare Wärmequel ...

Anhang B.4 Erforderliche maximale Heizlast - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 101, Abschnitt Anhang B.4
Zur Bestimmung der erforderlichen maximalen Heizlast in der Gebäudezone unter Berücksichtigung einer mechanischen Lüftungsanlage ist der Kälteeintrag durch die Zuluft der mechanischen Lüftungsanlage mit einzubeziehen. Hierbei sind der Volumenstr ...

Anhang C.1 Maximale Kühllast in der Gebäudezone; Allgemeines - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 104, Abschnitt Anhang C.1
Die maximal erforderliche Kühllast in der Gebäudezone wird benötigt, um. die Art des möglichen Anlagensystems nach DIN/TS 18599-3 zu bestimmen (siehe Abschnitt C.2); abhängig von der Wahl des Anlagensystems Volumenstrom und Temperatur der Zulu ...

Anhang C.2 Berechnung der erforderlichen maximalen Kühllast - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 104 f., Abschnitt Anhang C.2
Zur Berechnung der erforderlichen maximalen Kühllast Qc, max sind, ausgehend von den Wärmequellen Qsource, max und Wärmesenken Qsink,max am Auslegungstag, zusätzlich zu berücksichtigen: die Zeitkonstante der Gebäudezone τ; , die täg ...

Anhang C.3 Auslegungsbedingungen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 105 f., Abschnitt Anhang C.3
Für die Bilanzierung von Wärmequellen und -senken gelten die Außenklimadaten des Auslegungstages. Sie sind nach VDI 2078 für die Monate Juli und September vorgegeben. Es sind dabei die Werte für den Monat einzusetzen, mit denen sich der höhere ...

Anhang C.4 Berechnung der Wärmequellen und -senken - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 106 ff., Abschnitt Anhang C.4
C.4.1 Bilanzierung der Wärmeströme. Zu berücksichtigen sind alle Wärmeströme, die auch in der energetischen Monatsbilanzierung berücksichtigt werden, mit Ausnahme der mechanischen Lüftung und der Quellen und Senken der Verteilleitungen und Erzeu ...

Anhang C.5 Erforderliche Kühllast in der Gebäudezone - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 112, Abschnitt Anhang C.5
Zur Bestimmung der erforderlichen Kühllast zusätzlicher Anlagenkomponenten zur Nachkühlung in der Gebäudezone ist von der berechneten maximal erforderlichen Kühllast Qc, max die Kühllast durch die Zuluft der mechanischen Lüftungsanlage abzu ...

Anhang D Berechnung der monatlichen Heiz- und Kühllast - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 113 ff., Abschnitt Anhang D
D.1 Allgemeines. Für nicht ganzjährig betriebene Heiz- und Kühlsysteme fällt Beginn oder Ende der Betriebsperiode in der Regel nicht mit dem Ende oder Anfang eines Monats zusammen. Für die Udžbergangsmonate muss daher die Heizzeit bzw. die Kühlz ...

Anhang E Standardwerte für Volumenströme raumlufttechnischer Anlagen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 116, Abschnitt Anhang E
E.1 Allgemeines. Zur Bestimmung der Wärmequellen oder -senken durch die Zuluft einer mechanischen Lüftungsanlage sollten die Zulufttemperatur und der Volumenstrom der Anlage bekannt sein. Soweit in der Vorplanung keine genauen Werte bekannt sind, d ...

Anhang F Berechnung des spezifischen Transmissionswärmetransferkoeffizienten - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 117, Abschnitt Anhang F
F.1 Spezifischer Wärmetransferkoeffizient für Transmission. Der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Wärmetransferkoeffizient für Transmission ist wie folgt zu ermitteln: F.2 Bilanzkennwert zur Bewertung der energe ...

Anhang G.1 Effektiver Wärmedurchgangskoeffizient eines transparenten Bauteils - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 118, Abschnitt Anhang G.1
Bei Vorhandensein eines Abschlusses kann der Wert für den Wärmedurchgangskoeffizienten des betreffenden transparenten Bauteils wie in DIN EN ISO 52016-1 :2018-04, Anhang G, beschrieben korrigiert und zur Berech nung des Transmissionswärmestroms al ...

Anhang G.2 Zusätzlicher Wärmedurchlasswiderstand bei geschlossenen Abschlüssen - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 118, Abschnitt Anhang G.2
Der zusätzliche Wärmedurchlasswiderstand ist abhängig von der Art des Abschlusses nach ...

Anhang G.3 Anteil der akkumulierten Temperaturdifferenz - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 118 ff., Abschnitt Anhang G.3
Der Anteil der akkumulierten Temperaturdifferenz des Zeitraums des Tages mit geschlossenen Abschlüssen fsh ist gleich dem Verhältnis der akkumulierten Temperaturdifferenz ( θi,h,soll − θe) über alle Stunden mit geschlosist gleich dem Verhältnis d ...

Anhang H Berechnung eines projektbezogenen Wärmebrückenzuschlags - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 121 f., Abschnitt Anhang H
In Fällen, in denen kein pauschaler Wärmebrückenzuschlag in Ansatz gebracht werden soll, kann ein projektbezogener Wärmebrückenzuschlag ∆ UWB wie folgt ermittelt werden: Der Wärmetransferkoeffizient für Transmission über zweidimensionale Wa ...

Anhang I Fallunterscheidung für die Ermittlung des längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 123 f., Abschnitt Anhang I
Bei der Berechnung des Ψ-Wertes sind grundsätzlich vier Fälle zu unterscheiden. Nachdem der Wert als Wärmestrom je laufenden Meter Wärmebrücke bei 1 K Temperaturdifferenz angegeben wird, ist für die jeweilige Randbedingung nicht die Temperatur ...

Tabelle 6 Berechnungswerte der Temperatur-Korrekturfaktoren von Bauteilen des unteren Gebäudeabschlusses - Nutzenergiebedarf (Heizen/Kühlen) von Gebäudezonen

Seite 48, Abschnitt Tabelle 6
Tabelle 6 - Berechnungswerte der Temperatur-Korrekturfaktoren von Bauteilen des unteren Gebäudeabschlusses: Zeile | Wärmedurchlasswiderstand der zusätzlichen Randdämmung bzw. der Trenndecke zu unbeheizten Kellerräumen | | Temperatur-Korrekturfaktor ...

Verwandte Normen zu DIN/TS 18599-2 sind

Stichworte in Zusammenhang mit DIN/TS 18599-2

Energetische Bewertung, Energieeffizienz, Gebäude, Sonnenschutz, Verschattung
DIN/TS 18599-2, Ausgabe 2025-10: Energetische Bewertung von Gebäuden - Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung - Teil 2: Nutzenergiebedarf für Heizen und Kühlen von Gebäudezonen.
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Christoph Geisenheyner über Baunormenlexikon
"Als Architekt nutze ich das Baunormenlexikon schon seit vielen Jahren, sowohl in der Entwurfsplanung, vor allem aber in der Ausführungsplanung und Ausschreibung. Das gilt analog für unsere Tragwerksplanung. Für mich ist es ein unerlässliches und zuverlässiges Planungswerkzeug geworden. Überzeugend finde ich nach wie vor die unschlagbare Aktualität der DIN-Normen-Zitate und die Schnelligkeit, mit der ich dank der präzisen Suche benötigte Normenausschnitte finde. Als Onlinedienst kann ich Baunormenlexikon flexibel an jedem Arbeitsort nutzen. Es erschließt sich intuitiv, kommt auf den Punkt und verzichtet auf Schnickschnack." Christoph Geisenheyner Architekt, Weimar www.brameygroup.de
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