VDI 3814 Blatt 3.1 | 2019-01

Gebäudeautomation (GA) - GA-Funktionen - Automationsfunktionen

Die Richtlinienreihe VDI 3814 gilt für die Automation von Gebäuden und Immobilienportfolios. Da die GA dort fachübergreifend die Funktionalität aller Räume (Raumautomation) und Anlagen (Anlagenautomation) inklusive der Managementfunktionen während deren Betrieb und Nutzung bestimmt, gilt diese Richtlinie somit in den Bereichen jener Gewerke, deren Funktionalität durch GA, auch teilweise, erzielt wird, z.B. für automatisierte Fassadensysteme, Sonnenschutz- und Beleuchtungsanlagen, Heizungs-, Kälte- und RLT-Anlagen. Sie gilt für das Facility-Management, wenn GA-Funktionen für das Betreiben genutzt werden.
Diese Richtlinie gilt für die Beschreibung von Grundfunktionen der Gebäudeautomation.
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Die wesentlichen Abschnitte der VDI 3814 Blatt 3.1 im Originaltext:

1 Anwendungsbereich VDI 3814 Blatt 3.1

Seite 2 f., Abschnitt 1
Die Richtlinienreihe VDI 3814 gilt für die Automation von Gebäuden und Immobilienportfolios. Da die GA dort fachübergreifend die Funktionalität aller Räume (Raumautomation) und Anlagen (Anlagenautomation) inklusive der Managementfunktionen während de ...

3 Begriffe VDI 3814 Blatt 3.1

Seite 3, Abschnitt 3
Für die Anwendung dieser Richtlinie gelten die Begriffe nach VDI 3814 Blatt 1 u ...

5 Funktionen-Grundlage - Gebäudeautomation

Seite 3 f., Abschnitt 5
5.1 Funktionale Struktur der GA. Gebäudeautomation wird gemäß VDI 3814 Blatt 1 in folgende Bereiche gegliedert: Automation von Anlagen wird als Anlagenautomation (AA) bezeichnet. Automation in Räumen wird als Raumautomation (RA) bezeichnet. Automa ...

6.1 GA-Funktionen - Gebäudeautomation

Seite 4 ff., Abschnitt 6.1
Dieser Abschnitt beinhaltet allgemeine GA-Funktionen, die sowohl in der Raumautomation als auch in der Anlagenautomation verwendet werden können. Eine allgemeingültige Darstellung der Funktionsblöcke ist in Bild 1 dargestellt. Es ist zu beachten, das ...

6.2.1 Ein-/Ausgabefunktionen - Gebäudeautomation

Seite 7 f., Abschnitt 6.2.1
Ein-/Ausgabefunktionen (E/A-Funktionen) schaffen die erforderliche Verbindung von den Feldgeräten (physikalisch) oder von/zu im GA-Netzwerk verfügbaren Werten und (Betriebs-)Parametern (gemeinsam, kommunikativ, komplex) zu den Anwendungsfunktionen. E ...

6.2.2 Physikalische Eingabefunktionen - Gebäudeautomation

Seite 8 ff., Abschnitt 6.2.2
Eingabefunktionen stellen die Verarbeitungsfunktionen für physikalische Größen oder technische Signale zur Umwandlung in geeignete Ausgabeinformationen dar. Eingabefunktionen überführen physikalische Größen entweder direkt oder über die Interpretatio ...

6.2.3 Physikalische Ausgabefunktionen - Gebäudeautomation

Seite 10 ff., Abschnitt 6.2.3
Ausgabefunktionen stellen Verarbeitungsfunktionen zur Umwandlung in physikalische Stellgrößen dar. Sie wandeln dabei Eingabeinformationen oder interne Berechnungen in physikalische Größen entsprechend ihrer Ausgabeschnittstelle um. Sie repräsentieren ...

6.2.4 Wertefunktionen - Gebäudeautomation

Seite 13 ff., Abschnitt 6.2.4
E/A-Funktionen für virtuelle und gemeinsame Datenpunkte betreffen die dem Benutzer zugänglichen Datenpunkte mit einer eindeutigen Datenpunktadresse oder Benutzeradresse gemäß den Vorgaben des Kennzeichnungssystems. Sie kommen nicht nur bei Projekten ...

6.2.5.1 Komplexe Funktionen; Zeitplan - Gebäudeautomation

Seite 17 ff., Abschnitt 6.2.5.1
Die komplexe Wertefunktion „Zeitplan“ dient zur Definition von periodischen, sich in gewissen Zeitbereichen wiederholenden Zeitprogrammen. Das Zeitprogramm kann dabei in bestimmten Datumsbereichen sowohl definierte Tageszeitprogramme als auch Ausnahm ...

6.2.5.2 Komplexe Funktionen; Kalender - Gebäudeautomation

Seite 19, Abschnitt 6.2.5.2
Die komplexe Kalenderfunktion definiert Ausnahmebereiche in einem Jahreskalender. Sie dient zur Spezifikation einer Datumsliste und beinhaltet Einträge für ein indi ...

6.2.5.3 Komplexe Funktionen; Alarm-/Ereignismeldung - Gebäudeautomation

Seite 20, Abschnitt 6.2.5.3
Die komplexe Alarm-/Ereignismeldung definiert die Information für die Verteilung, Priorisierung und Quittierung von Alarm-/Ereignismeldungen innerhalb des GA-Systems. Diese Funktion definiert, wie die Meldungen in Bezug entsprechend ihrer Zustandsübe ...

6.2.5.4 Komplexe Funktionen; Datenaufzeichnung - Gebäudeautomation

Seite 20 ff., Abschnitt 6.2.5.4
Die komplexe Datenaufzeichnungsfunktion erfasst Werte, Zustände oder sonstige Eigenschaften von referenzierten anderen Funktionen und Objekten und speichert diese in internen Datenaufzeichnungen ab. Hierbei werden die Werte der erfassten Eigenschaft ...

6.2.5.5 Komplexe Funktionen; Gruppenauftrag - Gebäudeautomation

Seite 23 f., Abschnitt 6.2.5.5
Die Funktion „Gruppenauftrag“ bietet die Möglichkeiten, definierte Aktionen bei referenzierten Objekten auszulösen, z.B. Szenen. Diese Funktion wird benutzt, um basierend auf den im Parameter „Aktion“ enthaltenen Informationen einen Satz von Werten o ...

6.2.5.6 Komplexe Funktionen; Gerätestatus - Gebäudeautomation

Seite 24, Abschnitt 6.2.5.6
Die Funktion „Gerätestatus“ bildet den Status der zugehörigen Automations- oder Managementeinrichtung ab. Der Para ...

6.2.5.7 Komplexe Funktionen; Programmstatus - Gebäudeautomation

Seite 24 ff., Abschnitt 6.2.5.7
Die Funktion „Programmstatus“ bildet den Status des Applikationsprogramms der zugehörigen Automationseinrichtung ab. Sie liefert in Form des Parameters „Programmstatus“ einen Überblick über die verfügbaren Zustände des Applikationsprogramms, die in A ...

6.3.1 Anwendungsfunktionen - Gebäudeautomation

Seite 27 ff., Abschnitt 6.3.1
6.3.1.1 Logikfunktion „UND“ (Bild17). Die Logikfunktion „UND“ (genannt auch Konjunktion) verknüpft binäre Eingangswerte miteinander. Nur wenn alle Eingänge den Zustand „1“ haben, wird der Ausgang „1“ gesetzt. Die Eingangswerte oder nur das Ausgangssi ...

6.3.2 Überwachungs- und Steuerungsfunktionen - Gebäudeautomation

Seite 37 ff., Abschnitt 6.3.2
6.3.2.1 „Grenzwertüberwachung“ (Bild 29). Die Funktion „Grenzwertüberwachung“ dient der Überwachung von gemessenen oder aufsummierten Eingangswerten auf einem festen Grenzwert unter Berücksichtigung von vorgegebener Hysterese. Wird der Grenzwert über ...

6.3.3 Frostschutzsteuerung - Gebäudeautomation

Seite 47, Abschnitt 6.3.3
„Frostschutzsteuerung“ ist eine Sicherheitssteuerung, die zur Vermeidung eines Frostschadens alle relevanten Teile einer Anlage in einen vordefinierten Zustand schaltet. Sie wird durch einen binären Eingangswert, z.B. durch einen Frostschutz-Temperat ...

6.3.4 Sicherheitssteuerung - Gebäudeautomation

Seite 47 ff., Abschnitt 6.3.4
„Sicherheitssteuerung“ ist eine Funktion zum Schutz von Personen, Gebäuden oder Anlagenteilen mit Selbsthaltung nach Auslösung und mit Entriegelung. Es werden die beiden Ausgänge binäres Ausgangssignal (Weiterverarbeitung Steuerung) und Alarmstatus ( ...

6.3.5.1 Regelungsfunktionen; P-, PI-, PID-Regler - Gebäudeautomation

Seite 51 f., Abschnitt 6.3.5.1
Die proportionale Regelung erzeugt eine Ausgangsgröße, die sich unter Berücksichtigung der Regeldifferenz proportional zur Änderung der Regelgröße (Istwert) verhält. Die Regeldifferenz entsteht aus der Differenz zwischen der Führungs- und Rückführgrö ...

6.3.5.2 Regelungsfunktionen; Sollwertführung/-kennlinie - Gebäudeautomation

Seite 52, Abschnitt 6.3.5.2
Die Funktion „Sollwertführung/-kennlinie“ wird zur Regelung genutzt. Der aktuelle Sollwert wird durch einen analogen, variablen Eingangswert, unter Berücksichtigung der eingestellten Parameter bestimmt, siehe Bild Bild 43. Beispiel 1. „Sollwert ...

6.3.5.4 Regelungsfunktionen; Stellausgabe 2-Punkt - Gebäudeautomation

Seite 56, Abschnitt 6.3.5.4
Die Funktion „Stellausgabe 2-Punkt“ wandelt die Ausgangsgröße e ...

6.3.5.6 Regelungsfunktionen; Stellausgabe 3-Punkt- mit variabler Impulslänge - Gebäudeautomation

Seite 58 ff., Abschnitt 6.3.5.6
Die Funktion „Stellausgabe 3-Punkt mit variabler Impulslänge“ wandelt die analoge Ausgangsgröße einer Regelfunktion in zwei Binärausgänge mit einer variablen Impulslänge, abhängig vom Stellsignal um. Bei Anwendungen von 3-Punkt-Stellantrieben, die mi ...

6.3.5.7 Regelungsfunktionen; Stellausgabe Pulsweitenmodulation - Gebäudeautomation

Seite 61 f., Abschnitt 6.3.5.7
Die Funktion „Stellausgabe Pulsweitenmodulation“ wandelt die analoge Ausgangsgröße einer Regelfunktion in Impulse mit einem variablen Impuls-Pausen- Verhältnis um, das von der Stellgröße des Reglers abhängt. Hierbei wird au ...

6.3.5.8 Regelungsfunktionen; Begrenzung Sollwert/Stellwert - Gebäudeautomation

Seite 62, Abschnitt 6.3.5.8
Die Funktion „Begrenzung Sollwert/Stellwert“ wird angewendet, um die Ausga ...

6.3.5.9 Regelungsfunktionen; Parameterumschaltung - Gebäudeautomation

Seite 62 ff., Abschnitt 6.3.5.9
Die Funktion „Parameterumschaltung“ wird für die Veränderung der Regelparameter genutzt, um di ...

6.3.6 Optimierungsfunktionen - Gebäudeautomation

Seite 65 ff., Abschnitt 6.3.6
6.3.6.1 „Energieniveau“ (Bild 57). Die Wahl des Energieniveaus dient der Anpassung der Energieabgabe an die Nutzung. Nachfolgend dargestellte Energieniveaus sind am Ausgang „aktueller Betriebszustand“ dieser Funktion verfügbar: „Protection“. , ...

6.3.7 Beleuchtungsfunktionen - Gebäudeautomation

Seite 73 ff., Abschnitt 6.3.7
6.3.7.1 „Lichtsteuerung“ (Bild 63). Mit der Funktion „Lichtsteuerung“ können schaltoder dimmbare Beleuchtungseinrichtungen über Steuerfunktionen mit oder ohne Schaltverzögerungen ein- oder ausgeschaltet bzw. gedimmt werden. Die Freigabe kann z.B. für ...

6.3.8 Sonnenschutzfunktionen - Gebäudeautomation

Seite 78 ff., Abschnitt 6.3.8
6.3.8.1 „Sonnenschutz Stellen“ (Bild 67). Mit der Funktion „Sonnenschutz Stellen“ können bei vorliegender Freigabe Sonnenschutzeinrichtungen über Steuerfunktionen auf und ab gefahren und positioniert werden. Bei fehlender Freigabe ist der Sonnenschut ...

6.4 Bedienfunktionen - Gebäudeautomation

Seite 84 f., Abschnitt 6.4
Bedienfunktionen werden durch die Mensch-System-Schnittstelle ermöglicht. Sie umfassen projektspezifische grafische Bedien- und Beobachtungseinrichtung (BBE) und/oder Texte mit Zuordnung von Ein-/Ausgabe- und/oder Anwendungsinformationen für dynamisc ...

Stichworte in Zusammenhang mit VDI 3814 Blatt 3.1

Beschattung, Gebäudeautomation, Sonnenschutz, Verschattung, Wertefunktion
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Professor Dr.-Ing. Dieter Glaner über Baunormenlexikon
„Ich nutze das Baunormenlexikon seit vielen Jahren in der Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren im Bereich der Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen. Neben dem Baupreislexikon ist es für mich ein unverzichtbarer Bestandteil in der Lehre geworden. Der absolute Vorteil für die Ausbildung ist die ständige parallele Verfügbarkeit für viele Nutzer, egal von welchem Standort aus, sowie die Aktualität und die logischen Verknüpfungen direkt aus dem STLB Bau." Prof. Dieter Glaner Fakultät für Ingenieurwissenschaften / Bereich Bauingenieurwesen
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