Norm

DIN 4261-5 | 2012-10

Kleinkläranlagen - Teil 5: Versickerung von biologisch aerob behandeltem Schmutzwasser

Diese Norm dient als Hilfestellung für Bauherren, Planer, Hersteller und zuständige Aufsichtsbehörden für die Versickerung von biologisch aerob behandeltem Schmutzwasser aus Kleinkläranlagen für bis zu 50 Einwohnerwerte. Anlagen nach dieser Norm stellen keine eigenständige Behandlungsstufe dar.
Kleinkläranlagen sind Anlagen zur Reinigung von Abwasser mit einem Bemessungswert von 4 bis 50 Einwohnerwerten (EW), die bei Einzelhäusern, kleinen Siedlungen, Gastwirtschaften oder Schutzhütten zum Einsatz kommen, wenn eine Abwasserentsorgung durch Anschluss an große, kommunale Kläranlagen aus technischen, satzungsrechtlichen oder finanziellen Gründen nicht möglich ist.
Für diese Norm ist das Gremium NA 119-05-04 AA "Kleinkläranlagen" im DIN zuständig.

Inhaltsverzeichnis DIN 4261-5:

1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe
4 Versickerungsanlagen
4.1 Allgemeines
4.2 Versickerungsgraben
4.3 Versickerungsgruben
4.4 Versickerungsmulde
5 Betrieb und Wartung

Die wesentlichen Abschnitte der DIN 4261-5 im Originaltext:

1 Anwendungsbereich DIN 4261-5

Seite 4, Abschnitt 1
Diese Norm gilt für die Versickerung von in Kleinkläranlagen bis 50 Einwohnerwerten biologisch aerob behandeltem h ...

3 Begriffe DIN 4261-5

Seite 4 f., Abschnitt 3
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Begriffe nach DIN 4045, DIN 4049-3 und DIN EN 1085und die folgenden Begriffe. 3.1 Gesättigte Wasserdurchlässigkeit kf-Wert Quotient aus Fließgeschwindigkeit und Druckgefälle als Maß für die Durchlässigk ...

4.1 Allgemeines - Versickerungsanlagen

Seite 5, Abschnitt 4.1
Zur Versickerung von biologisch aerob behandeltem Schmutzwasser werden nachstehend Versickerungsgraben (3.3), Versickerungsgrube (3.4) und Versickerungsmulde (3.5) beschrieben. . Der Untergrund muss in der Lage sein, das Schmutzwasser dauerhaft zu ve ...

4.2 Gräben - Versickerungsanlagen

Seite 6, Abschnitt 4.2
Bei einem Versickerungsgraben wird gereinigtes Schmutzwasser über einen Verteilerschacht und Sickerrohre in die Anlage eingeleitet. Der Versickerungsgraben muss nach dem hydraulischen Spitzenabfluss der vorgeschalteten Kleinkläranlage bemessen werden ...

4.3 Gruben - Versickerungsanlagen

Seite 7, Abschnitt 4.3
Bei der Versickerungsgrube wird das gereinigte Schmutzwasser über einen Versickerungsschacht in den Grubenraum eingeleitet. Dies kann über Sickeröffnungen im unteren Schachtbereich mit einer Weite von mindestens 5 cm² gewährleistet werden. Der Gruben ...

4.4 Mulden - Versickerungsanlagen

Seite 8, Abschnitt 4.4
Bei hoch anstehendem Grundwasser oder oberflächennaher Staunässe sind nur Versickerungsmulden möglich. Der Abstand zwischen der Sohle der Mulde und der natürlichen Geländeoberfläche ist den örtlichen Gegebenheiten anzupassen und sollte 0,2 m bis 0,3...

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"Ich kam zum Baunormenlexikon über einen Erfahrungsaustausch mit einem Kollegen im Ausschuss Barrierefreies Bauen. Dieser hat es mir empfohlen als sehr gutes Arbeitsmittel. Seit einem guten Jahr arbeite ich nun auch mit dem „Architektenpaket des Baunormenlexikons“. Das ist ein sehr umgängliches Werkzeug, zur Arbeit mit und Recherche der aktuellen DIN-Normen." Rüdiger Karl ARCHITEKTURBÜRO R.KARL, Schönewalde/Grassau www.architekt-karl.de
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