Norm

DIN EN 12889 | 2000-03

Grabenlose Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen

Diese Norm gilt für die grabenlose Verlegung und Prüfung neuer Abwasserleitungen und -kanäle mit vorgefertigten Rohren und deren Verbindungen, die üblicherweise als Schwerkraftentwässerungssysteme betrieben werden.

Inhaltsverzeichnis DIN EN 12889:

Seite
1 Anwendungsbereich 4
2 Normative Verweisungen 4
3 Definitionen 4
4 Allgemeines 5
5 Bauteile und Baustoffe 5
6 Verfahren 6
6.1 Unbemannte Verfahren 8
6.1.1 Allgemeines 8
6.1.2 Nichtsteuerbare Verfahren 8
6.1.2.1 Bodenverdrängungs-Verfahren 8
6.1.2.2 Bodenentnahmeverfahren 11
6.1.3 Steuerbare Verfahren 12
6.1.3.1 Mikrotunnelbau (Microtunneling) 12
6.1.3.2 Pilotrohr-Vortrieb 14
6.1.3.3 Directional Drilling 15
6.2 Bemannte Verfahren 15
7 Anforderungen 15
8 Inspektion und Prüfung der Rohrleitung nach dem Einbau 18
9 Verfahren und Anforderungen für die Prüfung von Freispiegelleitungen 18
9.1 Allgemeines 18
9.2 Prüfung mit Luft (Verfahren "L") 20
9.3 Prüfung mit Wasser (Verfahren "W") 21
9.4 Prüfung einzelner Verbindungen 21
10 Prüfung von Druckrohrleitungen 21
11 Qualifikationen 21
Anhang A (informativ) Auszug aus der EG-Richtlinie vom 17. September 1990 über die Vergabebedingungen an Firmen, die in den Bereichen Wasser, Energie, Verkehr und Telekommunikation tätig sind 22

Die wesentlichen Abschnitte der DIN EN 12889 im Originaltext:

6.1.2.1 Bodenverdrängungs-Verfahren - Grabenlose Verlegung von Abwasserleitungen, -kanälen

Seite 8 ff., Abschnitt 6.1.2.1
6.1.2.1.1 Verfahren mit Verdrängungshammer. Der Verdrängungshammer ist ein Gerät mit einem Schlaghammer in einem Führungsrohr, üblicherweise ein Zylinder mit konischer oder stufiger Spitze, der durch den Boden läuft (siehe Bild 2). Die Vorwärtsbewegu ...

6.1.2.2 Bodenentnahme-Verfahren - Grabenlose Verlegung von Abwasserleitungen, -kanälen

Seite 11 f., Abschnitt 6.1.2.2
6.1.2.2.1 Verfahren mit Horizontalramme oder -presse und offenem Rohr. Horizontalrammung/-pressung mit offenem Rohr ist ein Verfahren, bei dem ein offener Stahlrohrstrang durch Rammen oder Pressen zur Herstellung einer Bohrung eingesetzt wird (siehe ...

6.1.3.1 Mikrotunnelbau - Grabenlose Verlegung von Abwasserleitungen, -kanälen

Seite 12 ff., Abschnitt 6.1.3.1
6.1.3.1.1 Allgemeines. Der Mikrotunnelbau ist ein steuerbares, einstufiges Verfahren zum Vortrieb von Rohren mit üblicherweise bis zu 1 m innerem Durchmesser, von einem Steuerstand außerhalb des Tunnels ferngelenkt. Die Rohrleitung folgt der Tunnelba ...

6.1.3.2 Pilotrohr-Vortrieb - Grabenlose Verlegung von Abwasserleitungen, -kanälen

Seite 14, Abschnitt 6.1.3.2
Der Pilotrohr-Vortrieb ist ein mehrstufiges Verfahren (siehe Bild 12). In der ersten Stufe wird ein steuerbarer, steifer Pilotrohrstrang exakt eingebaut. In den nachfolgenden Stufen wird diese Pilotbohrung erweitert und die Ro ...

6.1.3.3 Directional Drillling - Grabenlose Verlegung von Abwasserleitungen, -kanälen

Seite 15, Abschnitt 6.1.3.3
Dieses steuerbare System setzt für die Verlegung von Rohrleitungen eine Bohranlage ein (siehe Bild 13). Eine Pilotbohrung wird durch einen steuerbaren Bohrkopf mit flexiblem Bohrgestänge vorgetrieben ...

9.2 Prüfung mit Luft - Grabenlose Verlegung von Abwasserleitungen, -kanälen

Seite 20, Abschnitt 9.2
Die Prüfzeichen für Rohrleitungen ohne Schächte und Inspektionsöffnungen ist unter Berücksichtigung von Rohrdurchmessern und Prüfverfahren (LA; LB; LC; LD) aus Tabelle 1 zu entnehmen. Das Prüfverfahren sollte durch den Auftraggeber bestimmt werden. G ...

9.3 Prüfung mit Wasser - Grabenlose Verlegung von Abwasserleitungen, -kanälen

Seite 21, Abschnitt 9.3
9.3.1 Prüfdruck. Der Prüfdruck ist der sich aus der Füllung des Prüfabschnittes bis zum Geländeniveau des, je nach Vorgabe, stromaufwärts oder stromabwärts gelegenen Schachts ergebende Druck von höchstens 50 kPa und mindestens 10 kPa, gemessen am Roh ...

Stichworte in Zusammenhang mit DIN EN 12889

Abwasserkanal, Abwasserleitung, Grabenlos, Prüfen, Prüfung

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