Norm

DIN EN 1538 | 2015-10

Ausführung von Arbeiten im Spezialtiefbau - Schlitzwände

Diese Norm regelt die Ausführung von Schlitzwänden mit stützender Funktion und als Dichtungsschlitzwände sowie die Gesichtspunkte, die bei der Herstellung der Ausführungszeichnungen zu berücksichtigen sind. Schlitzwände können bleibende oder vorübergehende Bauwerke sein.
Für diese Norm ist das Gremium NA 005-05-13 AA "Schlitzwände (SpA zu Teilen von CEN/TC 288)" im DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau) zuständig

Inhaltsverzeichnis DIN EN 1538:

Änderungen
1 Anwendungsbereich
2 Normative Verweisungen
3 Begriffe
4 Notwendige Informationen für die Ausführung
5 Baugrunduntersuchungen
6 Baustoffe und Bauprodukte
6.1 Ausgangsstoffe
6.2 Stützflüssigkeiten
6.3 Beton
6.4 Tonbeton
6.5 Selbsterhärtende Suspensionen
6.6 Bewehrung
6.7 Weitere Einbauteile
7 Hinweise zu Entwurf und Bemessung
7.1 Allgemeines
7.2 Standsicherheit des Schlitzes
7.3 Felseinbindung
7.4 Fertigteilschlitzwandelemente
7.5 Bewehrungskörbe
7.6 Aussparungen und Durchdringungen
7.7 Mindest- und Nennbetondeckung
8 Ausführung
8.1 Ausführungsphasen
8.2 Herstellungstoleranzen
8.3 Vorarbeiten
8.4 Aushub
8.5 Reinigung des Schlitzes
8.6 Fugenausbildung
8.7 Einbau der Bewehrung oder anderer Einbauteile
8.8 Betonieren und Kappen
9 Aufsicht, Prüfung und Überwachung
10 Aufzeichnungen
11 Besondere Anforderungen
Anhang A (informativ) Glossar
Anhang B (informativ) Kontrollen während der Ausführung
Anhang C (informativ) Muster für Betoneinbauprotokolle für Schlitzwände
Anhang D (informativ) Verbindlichkeit der Festlegungen

Die wesentlichen Abschnitte der DIN EN 1538 im Originaltext:

Änderungen DIN EN 1538

Gegenüber DIN EN 1538:2010-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen ...

1 Anwendungsbereich DIN EN 1538

Seite 6, Abschnitt 1
Diese Europäische Norm enthält die allgemeinen Grundlagen für die Ausführung von Schlitzwänden als Stützwände und als Dichtwände. ANMERKUNG 1 Diese Norm gilt nur für solche Schlitzwände, die in einem im Baugrund ausgehobenen Schlitz unter Verwendung...

3 Begriffe DIN EN 1538

Seite 9 ff., Abschnitt 3
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die folgenden Begriffe. 3.1 Ortbetonschlitzwand fr paroi moulée en béton en cast in situ concrete diaphragm wall Wand aus unbewehrtem oder bewehrtem Ortbeton, die in einem im Baugrund ausgehobenen Schlitz her ...

5 Baugrunduntersuchungen - Schlitzwände

Seite 13 f., Abschnitt 5
5.1 Allgemeines. 5.1.1Die Baugrunduntersuchungen müssen die in EN 1997 (alle Teile) festgelegten Anforderungen erfüllen. ANMERKUNG 1 Die Tiefe und der Umfang der Baugrunduntersuchung sollten ausreichend sein, um alle Baugrundformationen und Schicht ...

6.2 Stützflüssigkeiten - Schlitzwände

Seite 16 f., Abschnitt 6.2
6.2.1 Bentonitsuspensionen. 6.2.1.1Bentonitsuspensionen sind entweder mit natürlichem oder mit aktiviertem Natriumbentonit herzustellen. 6.2.1.2In bestimmten Fällen, z. B. wenn die Dichte der Suspension erhöht werden muss, dürfen geeignete inerte ...

6.3 Beton - Schlitzwände

Seite 18 f., Abschnitt 6.3
6.3.1 Allgemeines. 6.3.1.1Beton muss EN 206 :2013 entsprechen. 6.3.1.2Ortbeton muss so zusammengesetzt sein, dass er sich beim Einbringen nur minimal entmischt, leicht um die Bewehrung fließt und, nach dem Erstarren, ein dichtes Material geringer ...

6.5 Selbsterhärtende Suspensionen - Schlitzwände

Seite 19 f., Abschnitt 6.5
6.5.1Selbsterhärtende Suspensionen sind in Übereinstimmung mit den bautechnischen Unterlagen so herzustellen, dass sie die geforderte Verformbarkeit und Durchlässigkeit sowie eine ausreichende Verarbeitbarkeit und Festigkeit aufweisen. ANMERKUNG 1...

7.5 Bewehrungskörbe - Schlitzwände

Seite 24 ff., Abschnitt 7.5
7.5.1 Allgemeines. 7.5.1.1 Die nachstehenden Unterabschnitte gelten für Bewehrungskörbe in planmäßig bewehrten Ortbetonschlitzwänden. 7.5.1.2Die Bewehrung eines Schlitzwandelementes darf einen oder mehrere Körbe innerhalb der Elementlänge umfassen. ...

8.1 Ausführungsphasen - Schlitzwände

Seite 26 f., Abschnitt 8.1
8.1.1Die Ausführungsphasen unterscheiden sich je nach Art der Schlitzwand und Art der verwendeten Stützflüssigkeit. ANMERKUNG Im Normalfall wird eine Stützflüssigkeit verwendet. 8.1.2Die grundlegenden Arbeitsschritte bei Ortbetonschlitzwänden sin ...

8.2 Herstellungstoleranzen - Schlitzwände

Seite 27 f., Abschnitt 8.2
8.2.1 Schlitzwandelement. Die Aushubdicke und -tiefe dürfen die planmäßigen Werte nicht unterschreiten. 8.2.2 Stützwände. 8.2.2.1Bei Ortbetonschlitzwänden müssen horizontale Lageabweichungen der freigelegten Fläche des Elements in Höhe des oberen R ...

8.3 Vorarbeiten - Schlitzwände

Seite 28 ff., Abschnitt 8.3
8.3.1 Arbeitsebene. 8.3.1.1Die Arbeitsebene muss standfest, über dem Grundwasserspiegel, horizontal und geeignet für das Befahren mit schweren Geräten und Lastwagen sein. 8.3.1.2Die Arbeitsebene und die Zufahrtsrampen müssen unter ungünstigen Bed ...

8.4 Aushub - Schlitzwände

Seite 30, Abschnitt 8.4
8.4.1 Sicherung der Schlitzwandungen. 8.4.1.1Außer bei besonderen Boden- und Baustellenbedingungen ist während des Aushubs eine Stützflüssigkeit zu verwenden. ANMERKUNG In bestimmten Fällen kann der Aushub mit Hilfe von Wasser als Stützflüssigkeit...

8.8 Betonieren und Kappen - Schlitzwände

Seite 31 ff., Abschnitt 8.8
8.8.1 Allgemeines. 8.8.1.1Es darf nur eine konstruktive Betongüte innerhalb eines Schlitzwandelements verwendet werden. 8.8.1.2Die Zeit zwischen dem Beginn des Aushubs und dem Beginn des Betonierens ist so kurz wie möglich zu halten. 8.8.1.3Wäh ...

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Andreas Witzleb über Baunormenlexikon
„Das Baunormenlexikon.de ist bei mir regelmäßig im Einsatz. Ich schlage darin nach, wenn ich Baumaßnahmen und Projekte vorbereite, um so die Randbedingungen zu klären. Besonders gut finde ich dabei, dass ich meine aktuellen Vorschriftenkenntnisse abgleichen kann, denn im Baunormenlexikon habe ich - sobald eine DIN-Norm überarbeitet wurde und neu erschienen ist - sofort den aktuellsten Stand. Über die Zusammenfassung „Änderungen im Detail“ sehe ich detailliert, was bei der Neuausgabe im Vergleich zur Vorherigen alles geändert wurde. Das ist sehr hilfreich.“ Andreas Witzleb Fachingenieur für Gebäudeerhaltung und Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz Ingenieur-& Planungsbüro Witzleb, Bad Berka
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